Er bewegt sich immer wieder, schlägt mit der Schwanzflosse, stößt eine Fontäne aus. So aktiv war der Buckelwal lange nicht mehr. Mittlerweile ist Tag 18 der Walstrandung und ein neuer Rettungsversuch startet.
Dass dieser Rettungsversuch jetzt stattfindet, lag laut Umweltminister Backhaus daran, dass kein passendes Konzept vorlag. Nun soll der Boden unter dem gestrandeten Wal weggespült und die Flossen frei gesaugt werden. Luftkissen heben den Wal dann an, sodass die Retter eine Plane unter ihn legen können. Die Pontons, die das geschätzte 15 Tonnen schwere Tier dann über Wasser halten sollen, wurden mithilfe von Schwerlastkränen vorbereitet. Möglich ist das alles nur durch die private Initiative von Unternehmerin Karin Walter-Mommert und Media Markt-Mitbegründer Walter Gunz. Die Rettungsaktion, die einen Millionenbetrag kosten wird, ist eine Herzensangelegenheit.
Geplant ist, den Wal von Poel durch die Ostsee, dann in die Nordsee und möglicherweise sogar bis in den Atlantik zu transportieren, in der Hoffnung, dass das geschwächte Tier in seinem eigentlichen Lebensraum neue Kraft findet.