Dramatische Szenen in Buenos Aires: Argentiniens Präsident Javier Milei wird bei einem Wahlkampfauftritt mit Steinen beworfen.
In einem sozial schwachen Vorort der Hauptstadt eskaliert die Stimmung – Milei muss in Sicherheit gebracht werden.
Der Präsident bleibt unverletzt – doch eine Unterstützerin wird verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
Der Sprecher des Präsidenten teilt später dieses Foto auf der Onlineplattform X und schreibt dazu: „Sie hätten jeden töten können. Menschenleben sind ihnen egal, und das Land wird ihnen noch weniger wichtig sein. Ende."
Ja, die Menschen sind wütend! Mileis radikaler Sparkurs trifft vor allem die Ärmsten. Jobs weg, Subventionen gestrichen – für Strom, Gas und Nahverkehr.
Und dann: der nächste Skandal. Eine Tonaufnahme bringt Mileis Schwester in Bedrängnis – sie soll Geld für Menschen mit Behinderung veruntreut haben. Der Präsident dementiert das. Die Wut der Menschen bleibt.
Doch trotz der Spannungen ist da noch die Hoffnung auf einen friedlichen Wahlkampf – und auf einen Neuanfang für Argentinien. Am 7. September entscheiden die Bürgerinnen und Bürger dann über die Zukunft ihres Landes. Und zwar mit einer demokratischen Wahl und nicht mit Gewalt und Steinen.