Ein kleiner persönlicher Spickzettel sollte das wohl sein, den US-Außenminister Rubio seinem Chef da zusteckt und US-Präsident Trump liest unvermittelt vor, was wohl nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war. Und das vielleicht nicht zum ersten Mal, aber von vorne. In Washington trifft sich US-Präsident Trump am Freitag mit den Chefs einiger der weltgrößten Ölkonzerne. Trump will sie zu hohen Investitionen in Venezuela drängen, aber die Öl-Bosse sind skeptisch. Während der Debatte schiebt Rubio seinem Präsidenten dann den kleinen Hilfszettel zu – wohl um die Diskussion zu steuern.
„Marco hat mir gerade eine Nachricht zugesteckt: Komm zurück auf Chevron. Sie wollen etwas besprechen. Fahren Sie fort. Ich komme auf Chevron zurück.”
Die Lacher sind Trump sicher und ein etwas peinlich berührter Außenminister. Dabei hätte es Marco Rubio bereits besser wissen können. Im vergangenen Oktober ist Trump gerade in einem Gespräch über den Umgang mit linken Gruppierungen in Afrika, als Rubio ihm eine wichtige Nachricht zugesteckt. Auf dem Zettel steht nichts Geringeres, als dass ein Gaza-Abkommen sehr nahe sei und man die Genehmigung für einen Through Social Post von ihm brauche. Und auch das ließ Trump damals einfach der Weltöffentlichkeit vor.
„Ich habe gerade eine Nachricht vom Außenminister erhalten, in der steht, dass wir eine Einigung im Nahen Osten sehr nahe sind."
Danach flüstert ihm Rubio noch etwas Unbekanntes ins Ohr. Möglicherweise der sicherere Weg, wenn eine Information wirklich nur für den Präsidenten bestimmt ist.