Es geht drum, dass die Mutter im Ver-dacht steht, eine Straftat vorge-täuscht zu haben. Nämlich die mögliche Entführung, die zu-nächst vielleicht kurz im Raum stand. Das hat sich zwi-schenzeitlich anders herausgestellt.
Dabei war es doch Dijana L. selbst, die den kleinen Adrian als vermisst gemeldet und damit vergangenen Freitag eine riesige Suchaktion ausgelöst hatte. angeblich sei der Junge aus dem Kinderwagen genommen worden, als DER vor dem Haus stand.
Wir wissen auf jeden Fall, dass es die im Raum stehende Entführung nicht ge-geben hat, sondern dass es die Mutter selbst war, die das Kind am Fundort ab-gelegt hat
Schon seit Tagen rätseln viele in Renningen, wie man ein winziges Baby allein im Kinderwa-gen vor dem Haus stehen lassen kann.
Sie meinte, sie hat erst mal die Einkäu-fe hochgebracht und in der Zwischenzeit war das Kind weg. Wo sie runterkam, war das Kinderwagen leer. Ja. Ich bin seit dreieinhalb Jahren hier. Es ist mir noch nie so was passiert
Was ist hier in Renningen nur passiert und was hat die Mutter mit dem Tod ihres Kindes genau zu tun? Dazu sagt die Polizei bislang nichts.
Fakt ist: Nach rund 15 Stunden Suche fand die Polizei am Freitag eine Babyleiche. Ein DNA Abgleich bestätigt: Es ist der kleine Adrian.
Sein Tod geht den Menschen im beschaulichen Renningen sehr nahe:
als Mama das tut halt dann doch schon weh im Herzen. Wenn ich mir überlege, ich habe selber mein Kind nicht zu Hause und ich gucke es an und dann. Ja, es war halt schon ein ganz komisches Gefühl, sage ich mal bis heute noch.
Ich habe selber ein Kind und mein Herz tut weh. Sogar ich war auf diesem Platz habe ich geschaut. Es sollte sowas nicht mehr passie-ren. Auf jeden Fall.
Adrians Mutter ist aktuell NICHT in Polizeigewahrsam. Bislang steht laut Ermittlern nur fest, dass sie den Jungen hier, in der Nähe eines Flusses SELBST abgelegt hat. Was zuvor passiert ist, und wie der Junge ums Leben kam, ist bislang völlig unklar.