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Gluthitze mit Folgen: Walbrände wüten in Spanien und Frankreich

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Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat die Lage angesichts der verheerenden Waldbrände in Südeuropa als "dramatisch" beschrieben. Von den Bränden seien nicht nur verschiedene spanische Provinzen betroffen, sondern auch Regionen der Nachbarländer, erklärte er am Freitag im Onlinedienst X. Die Regierung setze "alle verfügbaren" Mittel ein. An Frankreichs Atlantikküste werden insgesamt rund 63.000 Menschen evakuiert. An der Küste bei Bordeaux, wo bereits 20.000 Menschen vor allem von Campingplätzen und Ferienanlagen evakuiert wurden, müssen weitere 20.000 Menschen zehn am Becken von Arcachon gelegene Orte verlassen, sagte Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez. Von Cap Ferret aus würden für die Evakuierung auch Schiffe eingesetzt. Das Feuer habe sich inzwischen auf 10.000 Hektar Fläche ausgedehnt. 80 Gebäude wurden von den Flammen beschädigt und 50 zerstört. 1.500 Feuerwehrleute kämpften gegen den Brand mit dem Ziel, Menschenleben und Gebäude zu retten, sagte der Minister. Unterstützt würden sie von einer großen Zahl an Löschflugzeugen. Bislang kam von der Bevölkerung niemand zu Schaden, ein Feuerwehrmann wurde verletzt.

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