Nach einem Kuss kämpft der gerade einmal drei Wochen alte Säugling Vinnie plötzlich um sein Leben.
Tilly-Rose bemerkt schnell, dass mit ihrem Kleinem etwas nicht stimmt.
„Es war schrecklich. Er litt unter Atemapnoe, bei der er 16 Sekunden lang den Atem anhielt und dann schnell atmete. [...] Wir haben uns auf das Schlimmste vorbereitet. Man hatte einfach das Gefühl, keine Kontrolle über die Situation zu haben, weil man nicht wusste, was passieren würde.”
Im Krankenhaus sagen die Ärzte Lilly-Rose, dass ihr Sohn am RS-Virus leidet. Also einer hochansteckenden Atemwegserkrankung. Der Erreger löst oft erkältungsähnliche Beschwerden aus, die sich bei Vinnie schließlich zu einer schweren Lungenentzündung entwickeln. Zudem hat das Frühgeborene auch noch eine Hirnhautentzündung. Vinnie muss ins künstliche Koma versetzt werden.
Rund drei Monate muss der Kleine im Krankenhaus bleiben, bis er endlich wieder nach Hause darf. Nach dieser Tortur will Tilly-Rose andere Eltern auf die Gefahren aufmerksam machen. Denn auch wenn sie sich nicht ganz sicher ist, wie sich Vinnie mit dem RS-Virus angesteckt hat, warnt sie davor, Babys zu küssen, da das Virus auf diese Weise übertragen werden kann.
„Ich weiß, dass jeder das Baby gerne knuddeln möchte, und das ist auch in Ordnung, aber denkt bitte daran: Wenn jemand krank war oder sich nicht ganz wohl fühlt, seid einfach besonders vorsichtig. Die Fotos von Vinnie sind natürlich sehr verstörend und beunruhigend, aber ich wollte der Welt zeigen, in welcher Lage ein kleines Baby landen könnte.”
Vinnie hat zum Glück alles gut überstanden und Dank des Teilens ihrer Geschichte, kann anderen Babys dieses Leid vielleicht erspart bleiben.