Während Dreharbeiten zu einer Berichterstattung streift der Reporter plötzlich eine Leiche:
„Oh. Ich glaube, ich habe hier unten im Wasser etwas gefunden. Es war etwas Weiches.“
Reporter Lenildo Frazão berichtet hier gerade über das Verschwinden der 13-jährigen Raíssa. Beim Baden mit Freunden ist sie in diesem Fluss Mearim in Bacabal in Brasilien ertrunken, ihre Leiche wurde noch nicht gefunden.
„Wir gehen jetzt hier ins Wasser, um euch die Stelle zu zeigen. Man sieht schon, dass das die Strömung stark ist und man hier absinkt. Wow, Maria!
Je tiefer man hinuntersteigt, desto tiefer wird es hier unten. Hier oben ist es noch in Ordnung, aber hier unten, wo sie ertrunken ist, ist es ein Abstieg, Leute.“
Plötzlich erschreckt sich der Reporter, wirkt verunsichert.
Er unterbricht die Aufnahme und erklärt seinem Team:
„Ich werde nicht dorthin gehen. Ich habe Angst. Es sah aus wie ein Arm. Könnte sie es sein? Aber vielleicht auch ein Fisch, ich weiß es nicht.“
Nach längerem Zögern setzt er die Berichterstattung dennoch weiter fort. Im Anschluss nimmt die Feuerwehr die Suche nach dem Mädchen wieder auf. Und tatsächlich finden Taucher Raíssas Leiche genau an der Stelle, wo der Reporter sie gespürt hat. Sie wird geborgen und Raíssas Familie bekommt die Chance, sich mit einer Beerdigung von ihrer geliebten Tochter zu verabschieden.