Ein Luxusgeschäft in Berlin. Eine Toilettentür und einige Menschen, die sich darum bemühen, diese zu öffnen.
Dahinter wartet seit geraumer Zeit die indisch amerikanische Komödien Drehbuch und Bestsellerautorin Zarna Garg.
„Ich bin seit 20 Minuten im Badezimmer in diesem Store in Berlin eingesperrt. Die Schiebetür öffnet sich einfach nicht. Das ist schon ziemlich lustig, dass das ausgerechnet an einem Ort passiert, bei dem Perfektion sonst so wichtig ist.”
Mit der Funktionstüchtigkeit der Klotür ist es an diesem Tag jedenfalls nicht weit her. Ein Mitarbeiter der Edelboutique gibt offenbar zu spät diesen Nutzungshinweis.
„Lassen Sie es ein bisschen offen.”
„Niemand hat uns das gesagt.”
Gut aussehen soll die Tür aber bitte weiterhin. Diesen Eindruck macht es zumindest. Als nach 40 Minuten jemand fragt:
„Ist es eine Option, die Tür einzubrechen?”
„Für uns nicht.”
„Der einzige Grund, dass wir die Tür noch nicht eingebrochen haben, ist, weil Sie die Tür beschützen wollen. Können wir die Tür bitte jetzt einbrechen? Es dauert jetzt schon über eine Stunde.”
Insgesamt eine Stunde und 20 Minuten bleibt Zarna Garg auf der Toilette eingesperrt. Dann gelingt es der Feuerwehr endlich, sie zu befreien. Und die Toilettentür bleibt ganz zumindest optisch.