„Überall ist Müll, benutzte Handtücher, ich weiß nicht was DAS ist - übrigens klebt der Boden auch richtig doll."
Sie will nur das Lana del Rey-Konzert in Großbritannien genießen, stattdessen muss sich Hamburgerin Laura Wrobel Anfang Juni mit diesem - wortwörtlichen - Dreck auseinandersetzen. Die Unterkunft, die die 24-Jährige über Airbnb gebucht hat, ist nämlich keineswegs so „modern" und „sauber", wie auf der Plattform angepriesen.
„Ich hab noch nie so etwas Schlimmes gesehen. Ich weiß nicht, was ich machen soll!" // „Da ist einfach Scheiße!"
Die Influencerin packt erst gar nicht aus, verlässt das Appartement und versucht, einen Verantwortlichen für die Wohnung zu finden.
„Mein erster Impuls war, den Vermieter anzurufen – leider ohne Erfolg. Nach kurzer Zeit konnte ich ihn gar nicht mehr erreichen, meine Anrufe wurden entweder direkt blockiert oder abgewiesen. Der Vermieter hat mir mit der Polizei gedroht und wollte, dass ich ihm Bargeld dalasse, weil ich die Unterkunft ohne sein Wissen storniert hätte."
Von dem Vermieter kommt nach dieser Drohung nichts mehr, dafür aber von Airbnb:
„Wir bedauern es sehr, von diesem Vorfall zu hören. Dieses Inserat entsprach nicht unseren üblichen, hohen Standards und wurde daher von unserer Plattform entfernt. Bei über zwei Milliarden Gästen, die bislang Airbnb genutzt haben, sind derartige Vorkommnisse extrem selten."
Laura bekommt das gesamte Geld erstattet und einen Gutschein für ihre nächste Buchung. Die wird aber wohl noch etwas warten. Denn nach diesem Debakel will Laura zunächst einmal nur noch in Hotels unterkommen - sicher sei sicher, wie sie sagt.