Nur kurz nach diesen Aufnahmen sieht Leos Arm so aus!
Der Sechsjährige liebt Meerestiere, ganz besonders Oktopusse. Seit Jahren gehen und er seine Mama deshalb ins San Antonio Aquarium in Texas, weil man dort die Tiere sogar streicheln kann. Doch dieses Mal wird die Kuscheltour plötzlich zum Kampf!
„Er hat den Arm ins Becken gehalten, der Oktopus hat seine Tentakel um ihn geschlungen und nicht mehr losgelassen."
Minuten vergehen, bis Mitarbeiter Leo endlich von dem Tier befreien können. Der Arm des Kindes: übersät mit blauen Flecken.
„Ich habe ihn gefragt, ob es wehtut und er sagte Nein. Er hat sich vor allem um den Oktopus gesorgt. Ich war vor allem geschockt, dass sowas überhaupt passieren kann."
Das Aquarium hat dafür jedoch eine ganz einfache Erklärung:
„Die Besucherin und ihr Kind haben sich über den Beckenrand gebeugt, obwohl kein Mitarbeiter in der Nähe war. Der Oktopus zeigte typisches, neugieriges Verhalten, indem er den Arm des Kindes berührte und festhielt. Zu keinem Zeitpunkt war der Oktopus aggressiv oder versuchte, dem Kind Schaden zuzufügen."
Das sehen Oktopus-Experten etwas anders. Denn das Tier wurde, kurz bevor Leo es streichelte, plötzlich weiß! Ein deutliches Zeichen von Stress. Außerdem soll der Oktopus bereits altersschwach sein und auch das kann zu einem veränderten Verhalten führen.
Leo selbst hat die Aufregung übrigens gut überstanden. Er will bald wieder ins Aquarium, um sicherzugehen, dass es seinem Oktopus gut geht.