Sie träumt gerade - vielleicht von Urlaub oder von ihrem Hund? Und tut damit ganz nebenbei etwas für ihre Gesundheit.
Denn die aktuelle Studie mit fast 100.000 Probanden zeigt: wer mehr träumt, wird seltener krank.
Besonders kommt es dabei auf die sogenannte REM-Phase an.
Alle Schlafphasen, die wir haben sind wichtig, aber der Rem schlaf ist für seelisches und nervliches Gleichgewicht wichtig.
Die Rem-Phasen kommen pro Nacht mehrfach vor.
Und da ist das Hirn stark durchblutet obwohl wir schlafen, muskeln entspannt, da träumen wir, viel hirnarbeit. geleistet.
Wer von diesem REM-Schlaf mehr bekommt, hat laut Studie ein geringeres Risiko für 83 verschiedene Krankheiten.
Darunter unter anderem: Herzschwäche, Vorhofflimmern, Demenz, Alzheimer und Parkinson.
Zum Teil kann das stimmen, zum Teil muss man es kritisch sehen.
Denn die aktuelle Studie stellt lediglich einen Zusammenhang her, beweist aber nicht, dass der REM-Schlaf Krankheiten verhindert.
Neben der Rem-Phase spielt auch die Tiefschlafphase in der ersten Nachthäfte eine Rolle. Studienteilnehmer mit mehr Tiefschlaf erkrankten seltener an Depressionen, Atemaussetzern im Schlaf oder Diabetes Typ 2.
Die Qualität des Schlafs, auch der REM-Phase, lässt sich gezielt optimieren:
Schlafzimmer sollte dunkel sein, leise und kühl, nichts anstrengendes machen, viel bewegen, viel frische Luft.
Und die gute Nachricht: Nicht jeder, der schlecht schläft oder wenig träumt, wird krank. Wer allerdings ständig Schlafprobleme hat, kann sich von einem Arzt helfen lassen.