Sie sollen eigentlich Glück bringen, jetzt beschädigen sie das Weltkulturerbe!
Tausende Touristen stecken seit Jahren Münzen als Glücksbringer in die berühmten Basaltsäulen des Giant’s Causeway in Nordirland.
Weil die Münzen aber durch Salz und Feuchtigkeit in den Steinen besonders schnell rosten und das Metall sich ausdehnt, üben sie starken Druck auf den 60 Millionen Jahre alten Basalt aus.
Mehr als 20 Kilo Münzen, also rund 10.000 Stück, mussten Spezialisten deshalb bereits aus den Fugen der Felsen entfernen. 200 Arbeitsstunden hat das gedauert!
Viele Münzen stecken allerdings noch immer zu tief in den Ritzen oder sind so stark verrostet, dass sie nicht entfernt werden können, ohne das Gestein weiter zu beschädigen.
Und: Touristen stecken immer wieder neue Münzen in die Felsen. Naturschützer haben jetzt nochmal dringend dazu aufgerufen, das ab jetzt nicht mehr zu tun. Denn dem Weltkulturerbe bringen die Münzen so gar kein Glück...
Verwendete Quellen: Jam Press