Bloß nichts anbrennen lassen: Lang lebe die Pfanne! Mit diesen Tricks bleibt garantiert nichts haften
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Antihaft, Edelstahl oder Gusseisen? Wer die richtige Pfanne für das jeweilige Gericht nimmt und sie richtig pflegt, hat länger etwas davon. Küchenchef Stefan Wilke verrät die wichtigsten Pfannen-Tipps für Braten, Reinigung und Lagerung – und wie ihr erkennt, ob die Pfanne schon auf Temperatur ist. Alle Tipps seht ihr im Video.
„Wie schaffe ich es, dass das Fleisch hier in der Pfanne brät, ohne dass es festklebt? Ganz einfach: Die Pfanne muss die richtige Temperatur haben. Mit dem Wasser-Test funktioniert das. Zischt es jetzt, ist es noch zu kalt. Bilden sich allerdings so kleine Perlen, dann ist es perfekt. Jetzt kann das Fleisch rein und noch mehr Tricks rund um die Pfanne gibt es von Küchenchef Stefan Wilke.“
„Mein wichtigster Tipp für jeden ist natürlich, die richtige Pfanne für das Richtige zu verwenden. Heißt: Ich nehme eine antihaftbeschichtete Pfanne nur für Eierspeisen, Gemüse – alles, was nicht so viel Hitze benötigt. Wenn ich jetzt ein Stück Fleisch mit hoher Hitze garen möchte, nutze ich entweder eine Edelstahlpfanne oder eine Gusseisenpfanne.“
„Fangen wir an mit der Antihaftpfanne. Wie nutzt man sie richtig? Das ist ja schon so ein Sensibelchen."
„Die darf gar nicht so viel Hitze abbekommen, sondern maximal die Hälfte der Herdleistung nutzen. Das reicht auch.“
„Weil sonst geht die Beschichtung ja auch kaputt, wenn man das zu heiß anbrät – ne!“
„Irgendwann ja – am Anfang passiert es nicht. Irgendwann löst sich die Beschichtung dann und somit können die Lebensmittel direkt an das Metall gelangen. Dadurch entsteht in manchen Lebensmitteln eben die Säure, die sich löst und die für den menschlichen Körper nicht gerade gesundheitsfördernd ist.“
„Jetzt sind wir bei der Reinigung. Und da muss man mit der Pfanne auch ganz sensibel umgehen.“
„Die antihaftbeschichtete Pfanne, wenn sie frisch vom Herd kommt und noch heiß ist, darf auf keinen Fall Wasser rein, denn durch das Wasser zieht sich das Metall natürlich zusammen. Durch das Kalte vor allem. Und dadurch löst sich dann die Beschichtung.“
Und die kalte Pfanne nur mit einem weichen Schwamm reinigen. Zur Gusseisenpfanne. Die darf überhaupt nicht abgewaschen werden!
„Dadurch, dass die Pfanne auch nie mit Wasser in Berührung kommt, sondern immer nur mit Öl wieder eingerieben wird, bildet sich hier eine Schutzschicht, die auch dann natürlich dazu führt, dass sie nicht rostet, aber auch nicht klebt.“
Jetzt zur Edelstahlpfanne: Die ist fast unzerstörbar. Angebranntes geht gut mit einem Stahlschwamm weg.
„Und damit man wirklich lange was von den Pfannen hat, ist auch die richtige Lagerung entscheidet.“
„Absolut. Die Pfannen sollten nie ineinander wirklich gestellt werden.“
„Sondern immer Pfannenschoner dazwischenlegen, aus Silikon, Filz oder einfach ein Küchentuch.“
„Hier noch mal unsere besten Tipps zusammengefasst.“
Antihaftpfannen nie stark erhitzen und im heißen Zustand mit kaltem Wasser ausspülen, sonst leidet die Beschichtung. Scharfes Anbraten von Fleisch geht mit gusseisernen oder Edelstahlpfannen am besten. Damit nichts festklebt, vorher den Wasser-Test machen. Bilden sich solche Perlen, kann das Fleisch rein.
Verwendete Quelle: eigene RTL‑Recherche
