EM löst politische Diskussion aus In den ersten Kitas und Schulen wird der Schweigefuchs verboten
Spanien ist Europameister! In Erinnerung von der EM bleibt aber nicht nur das. Sondern auch dies: Ein türkischer Nationalspieler zeigte auf dem Fußballplatz den sogenannten Wolfsgruß. Das Symbol einer rechtsextremen Bewegung.
Die kennt Eliah Käding aus Bergisch Gladbach nicht. Der Fünfjährige denkt bei dem Zeichen an was ganz anderes: Nämlich den sogenannten Schweigefuchs. Also: Mund zu. Ohren auf. Eliahs Vater Robin Käding verbindet damit mittlerweile die Geste des türkischen Fußballers. Damit ist er nicht der Einzige. Deshalb soll an Schulen und Kitas in Bremen der Leisefuchs verboten werden. Das findet Robin Käding allerdings übertrieben.
„Graue Wölfe“ haben rund 12.500 Anhänger in Deutschland
In Deutschland sind die sogenannten „Grauen Wölfe" die größte rechtsextreme Bewegung. Sie wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Ihr Gruß ist nicht verboten. Auch der Schweigefuchs soll an Schulen und Kitas in NRW erlaubt bleiben. Richtig findet das die NRW-Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. Sie meint aber auch: Das Handzeichen hat nichts in Schulen zu suchen. Feststeht: Auch wenn der Schweigewuchs normalerweise für Ruhe sorgen soll. Löst er aktuell genau das Gegenteil aus.


































