Essstörungen: Bei ANAD e.V. und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung finden Betroffene Hilfe

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Essstörungen gehören zu den häufigsten chronischen Krankheiten - nicht nur im Kindes- und Jugendalter. © Katarzyna Bialasiewicz photographee.eu, istock

Bulimie, Magersucht & Co.: Kampf gegen den eigenen Körper

Essstörungen gehören zu den häufigsten chronischen Krankheiten. Etwa jede hundertste Frau leidet im Laufe ihres Lebens an Magersucht und sogar etwa jede fünfzigste erkrankt in ihrem Leben einmal an Bulimie. Erschreckende Zahlen, die klar machen, wie wichtig es ist, Betroffenen zu helfen. Der oft einzige Ausweg sind professionelle Beratungsstellen.

Beratungsstelle ANAD e.V bietet professionelle Hilfe bei Essstörungen

Egal ob Magersucht, Bulimie oder Binge-Eating-Syndrom: Wer einmal im Teufelskreis einer Essstörung gefangen ist, kommt meist ohne fremde Hilfe nicht mehr heraus. Umso wichtiger ist es zu wissen, an wen man sich bei Fragen und Unsicherheiten wenden kann. Denn nicht jeder Betroffene kann mit Freunden oder der Familie offen über die eigene Essstörung reden. Und selbst wenn, sind auch die Angehörigen mit einer solchen Situation häufig überfordert. 

Trotzdem ist es von enormer Bedeutung, seine Krankheit nicht zu verheimlichen. Sich die Probleme von der Seele zu schreiben oder zu sprechen. In öffentlichen Beratungsstellen sind erfahrene Fachleute genau auf diese Schwierigkeiten von Menschen mit Essstörungen spezialisiert. Sie haben nicht nur Informationsmaterialien und Aufklärungsbroschüren, sondern auch ein offenes Ohr und die richtigen Ratschläge. An dieser Stelle sollte betont werden: Die Berater unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht und können auch völlig anonym kontaktiert werden.

Sie sind sich unsicher, ob Sie an einer Essstörung leiden? Sie wollen wissen, welche Therapieform oder Behandlungsmöglichkeit Ihnen am besten helfen kann? Sie wollen den Teufelskreis aus Essen bzw. Nicht-Essen endlich durchbrechen? Dann finden Sie hier Antworten!

Eine Anlaufstelle für Menschen mit Essstörungen ist etwa 'ANAD e.V.- Versorgungszentrum Essstörungen'. Die kompetente Beratungs- und Therapieeinrichtung bietet sowohl telefonisch unter der Rufnummer 089/ 219973-99 als auch über ein Online-Beratungsportal Rat und Hilfe - für Betroffene genauso wie für Angehörige und Freunde. Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, die Behandlungssituation von Essgestörten und deren Angehörigen im deutschsprachigen Raum zu verbessern. Dafür werden unter anderem eine sozialpädagogische Betreuung, eine Ernährungstherapie, eine Psychotherapie und Hilfen zur selbstständigen Alltagsbewältigung angeboten.

Und auch auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung können Betroffene Hilfe bekommen. Hier findet sich unter anderem auch ein Verzeichnis weiterer Hilfsangebote und spezialisierter Beratungsstellen, die sich an anerkannten Leitlinien orientieren.

Ihr Kontakt zu ANAD

Ihr erster Schritt zum Ausweg auf dem Teufelskreis Essstörung:

  • Telefonberatung: 089/ 219973-99  
    (Telefonsprechzeiten: Dienstags 9.00-11.00 Uhr und Mittwochs 17.00-19.00 Uhr)
  • Onlineberatung: Über ein vertrauliches Kontakt-Formular können Sie den Fachleuten von ANAD jederzeit Ihre Fragen stellen.
  • Persönliche Beratung: Für Betroffene in München, Weilheim und Kempten werden kostenlose Informationsgespräche angeboten. Alle Adressen sowie die Terminvereinbarung finden Sie auf der Website von ANAD.

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