München wird ab sofort zur Protest-Hochburg, so die die Letzte Generation.
Auch Anja Windl, besser bekannt als „Klima-Shakira“ klebt sich auf die Straße.
OT Anja Windl, Studentin „Weil wir sehen, dass die Bundesregierung unsere Verfassung gerade mit Füßen tritt. Also das wird einfach untergraben. In einer drei Grad heißeren Welt, da sind unsere Grundrechte höchst gefährdet. Da gibt es kein Recht mehr auf Leben. Da gibt es kein Recht auf Eigentum mehr, wenn das durch Flutkatastrophen zerstört wird. Und genau deswegen bin ich hier heute.“
Die 26-Jährige studiert mittlerweile in Österreich, Bayern ist trotzdem eine Herzensangelegenheit.
OT Anja Windl, Klimaaktivistin
„Es ist die Bayern-Kampagne und ich bin hier aufgewachsen und ich hab’s beispielsweise auch 2013 selbst miterlebt, als bei uns so im Haus der Keller voller Wasser gelaufen ist. Und es ist jetzt einfach unfassbar wichtig, dass man nicht still und stumm daneben steht, sondern selbst aktiv das beiträgt, was im eigenen Handlungsspielraum sich befindet. Und das heißt für mich, auf der Straße zu protestieren. Weil ich nicht möchte, dass diese dystopischen Vorstellungen, die wir jetzt eh schon weltweit sehen wie die Klimakatastrophe eskaliert, wirklich zu unserer Realität und Normalität werden, überall.“
Freiwillig geht Anja jedoch nicht – die Polizei muss die Studentin mit unmittelbaren Zwang wegtragen. Auch in den kommenden Wochen soll München Protesthochburg bleiben. Und Anja will sich immer wieder auf die Straße kleben -solange bis die Politik dem Anliegen der Aktivisten Gehör schenkt.