Obwohl er keine Beine mehr hat, lässt Hari es sich nicht nehmen, den höchsten Berg der Antarktis zu besteigen!
Hari Budha Magar aus Kent diente in der britischen Armee. Bei einem Afghanistan-Einsatz verliert er durch eine Sprengfalle vor knapp 13 Jahren beide Beine.
Nachdem er lange mit mentaler und physischer Genesung kämpft, fasst der heute 46-Jährige neuen Mut und beschließt, sich endlich seinen Kindheitstraum zu erfüllen und Abenteuer zu erleben – und das trotz Behinderung!
Mit dem dreitägigen Aufstieg des 4.892 Meter hohen Mount Vinson bei –25 Grad in der Antarktis, hat er es tatsächlich geschafft, seinen bereits siebten Gipfel zu besteigen!
„Der Aufstieg war sehr hart, die Bedingungen und die Schwierigkeit bedeuteten, dass ich buchstäblich auf allen Vieren hochkroch und mich mühsam den Berg hinaufkämpfte.“
Doch die Mühe lohnt sich nicht nur wegen des Weltrekords und der Aussicht, sondern wegen einer wichtigen Botschaft, die Hari besonders am Herzen liegt:
„Mit genügend Entschlossenheit ist alles möglich. Eine Behinderung sollte weder die Größe deiner Träume noch deine Fähigkeit, sie zu verwirklichen, einschränken.“
Hari ist sich sicher: Selbst wenn er seine Beine zurückbekäme, würde er jetzt lieber ablehnen. Denn seine „Lebensmission“ sei nun „anderen zu helfen, sie inspirieren und [sie] zu stärken“.
Verwendete Quellen: SWNS, action press, New York Post