Draußen rumtollen, schnüffeln und sich auspowern - und das ganz ohne Leine - für Hunde ein riesen Spaß. Aber:
"Das gibt es natürlich, dass Hunde richtig weit weg laufen und auch nicht wieder zurückfinden" weiß Hundetrainerin Bettina Krist.
Martin Preuß, Hundebesitzer:
" Oskar ist total ruhig, total harmoniebedürftig auch und liebt es zu kuscheln. Aber wenn er Hasen sieht, Fasane oder Rehe sieht - dann ist vorbei".
Allein in Deutschland büxen jedes Jahr 32.000 Vierbeiner aus. Nicht alle kommen wieder zurück. Helfen können da Haustiertracker mit GPS. Hundebesitzer Martin Preuß hat mit seinem Oskar drei Tracker eine Woche lang für uns getestet.
Zur Auswahl stehen: Das GPS-System Tractive ab einmalig 39 Euro. Dann der Weenect-Tracker ab 49 Euro. Dazu kommen bei beiden Apps monatliche Abokosten. Die GPS-Daten werden über Mobilfunk übertragen, daher die monatlichen Kosten. Beim Tracker von Fressnapf ist das für zwei Jahre schon inklusive - für knapp 75 Euro gibt es den Tracker zu kaufen. Dazu hat jedes Modell die passende App.
Während Herrchen Martin Preuß die Tracker vorbereitet, freut sich Oskar auf einen Spaziergang.
Los geht's mit dem Fressnapf-Tracker.
"Man sieht genau, wo der Hund sich befindet. Quasi deutlich vor uns. Wir sind der blaue Punkt und die Pfote - das ist Oskar, der gerade sein nächstes Geschäft macht."
Die App zeigt zwar an, wo der Hund gerade unterwegs ist und liefert Gesundheitsdaten wie Gewicht und Bewegungsdauer. Mehr Funktionen gibt es aber nicht.
Anders bei der Tractive-App.
Nach ersten Verbindungsschwierigkeiten ist sie live geschaltet. Und der Tracker ertönt an Oskars Halsband.
Martin Preuß, Hundebesitzer:
"Jetzt guckt er, und weiß nicht was los ist. Und nochmal draufdrückt. Da ist er irritiert und bleibt stehen."
Praktisch neben dem Signalton, auch die Augmented Reality Funktion bei Tracker Nummer 2:
"Cool ist diese Funktion, }dass man genau mit dem Bild nachgucken kann, wo ist der Hund im Endeffekt und genau die Meteranzahl, das ist wirklich einzigartig."
Sich allein auf die Technik zu verlassen, ist aber keine gute Idee. Meint Hundetrainerin Bettina Krist.
Als Hundebesitzer muss man natürlich auch aufmerksam sein auf dem Hundespaziergang. Und ich kann halt nicht als Hundebesitzer mit dem Handy durch die Gegend laufen und der Hund macht was er will."
Das ist auch Martin Preuß beim Gassi gehen wichtig. Oskar reagiert besonders gut auf den Tracker Nummer 3 von Weenect.
"Der hat auch eine super Funktion, diesen Klingelton, dass man weiß, dass der Hund einfach stoppen soll."
Auffällig auch die bunte Optik und "dann sieht man 1:1, wo er ist, wie viel Akku noch der Tracker hat, wie weit er gelaufen ist.
Oskar gefällt's auch. Herrchens Favorit ist also: der Weenect-Tracker:
"Der Weenect-Tracker hat uns am besten gefallen von der Usabilität auch im Endeffekt, super leicht einzurichten, hat diesen coolen Effekt mit der Klingel. Das heißt, wenn der Hund wegläuft, kann man ihn dann quasi anpinnen."
Alle Apps bieten praktische Funktionen. Am schönsten ist es aber wenn der Liebling zurückkommt - mit oder ohne Tracker.