Als Youtuber Storm De Beul tot aufgefunden wird, sind seine Füße und Unterschenkel komplett gefroren, seine Nase ist gebrochen. Er muss sehr gelitten haben, sagt seine Mutter.
„ Er hat es nicht mehr weit geschafft, es waren so zweieinhalb Kilometer. Das Kind muss solche Schmerzen gehabt haben.“
Der belgische Survival-Youtuber liebte es, allein in der Wildnis unterwegs zu sein. Das wurde ihm zum Verhängnis: In Lappland wird der 22-Jährige in der Nacht zum 30. Oktober von einem Schneesturm überrascht und läuft zu spät los – zu seinem Auto sind es 14 Kilometer. Kurz bevor er losläuft, schickt er seinen Freunden noch ein Video aus seinem Zelt.
„Es soll später noch schlimmer werden."
Seiner Oma schreibt er, dass sie sich keine Sorgen machen soll. Um 2 Uhr nachts setzt er dann einen Notruf ab, aber der Rettungshubschrauber kann aufgrund des Sturms erst am nächsten Morgen losfliegen. Für Storm kommt jede Hilfe zu spät, er ist gestürzt und auf dem Weg zum Auto erfroren.