Vom Flüchtling zum Top-Verkäufer Rasheed (23) kämpft sich beruflich und privat durch!


Mit 16 Jahren flüchtet er von Afghanistan nach Deutschland – vollkommen allein. Heute, sieben Jahre später, steht Rasheed Alikehl kurz vor seinem Ausbildungsende als Einzelhandelskaufmann in einem Motorradladen in Fulda. Welche Hürden er dabei beruflich und privat überwinden musste und wer ihm dabei geholfen hat – im Video.

Freistand (Rasheed Helmanprobe mit einem Kunden): Drückt der hier am Stirnbereich irgendwo? Oder auf dem Kopfbereich?“ „Da drückt nichts.“

Rasheed hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht: Den Motorsport. Vor drei Jahren hat er hier im Motorrad-Laden in Fulda eine Ausbildung angefangen.

RASHEED ALIKEHL, Azubi: „2017 als ich das erste Mal hier angefangen hab, hab ich gedacht, oh das ist vielleicht nicht was für mich weil mit der Sprachkenntnisse und sowas aber da ich hier rein gekommen bin und mit den Kunden einfach ins Gespräch gekommen bin also die Kunden waren auch so richtig freundlich auch die Mitarbeiter.“

Den Weg hier her musste sich der 23-jährige erkämpfen. Als Flüchtling kommt er im Juni 2015 aus Afghanistan nach Deutschland – ganz allein. Von Anfang an gibt er sich große Mühe, die Sprache zu lernen und macht seinen Hauptschulabschluss. Anfangs bekommt er Unterstützung von einer Flüchtlingshilfe. In der Berufsschule wird er dann auf Quabb aufmerksam. Ein Team, das junge Menschen während ihrer Ausbildung begleitet.

RASHEED ALIKEHL, Azubi: „Alleine ist es nicht so einfach hier in Deutschland. Es ist klar, die ganze, also neues Land, neue Kultur, neue Sprache, alles ist neu. Da braucht man schon Unterstützung, jemand, der dir helfen kann.“

Diesen Jemand findet Rasheed in Uta Doerr von Quabb. Ihr Team unterstützt Azubis bei jeglichen Problemen. Ob in der Berufsschule oder im Betrieb. Für Rasheed ist die Ausbildungshelferin von Anfang an eine Stütze.

UTE DÖRR, Ausbildungsleiterin QuaBB: „Dann war eben auch die Bitte, ihm mit der Wohnungssuche zu helfen. Ja, dann vielleicht auch mal Ärger mit dem Kumpel. Dann kam er mal in der Pause und hat sich auch mal über den Kumpel ausgelassen ‚ach, was mach ich denn jetzt mit dem, der war so blöd zu mir‘ also immer mal einfach so, wie man es mit einem Freund vielleicht bespricht.“

Quabb bietet regelmäßig Sprechstunden an den Berufsschulen an. Im vergangenen Jahr haben in Hessen knapp 10.000 Azubis ihre Ausbildung abgebrochen. Dem will das Landesprogramm entgegenwirken.

Ute Dörr: „Betroffen sind da oft die Verkäufer oder Einzelhandelskauffrauen und Einzelhandelskaufmänner, weil die eben oft mit Überstunden zu tun haben, auch stressige Situationen auf Arbeit. Da kommt es dann doch oft dazu, dass eben die Azubis sagen, wir können nicht mehr, wir fühlen uns einfach überfordert.“

Uta Doerr und das Quabb-Team helfen aber auch in privaten Situationen. So auch bei Rasheed. Seine Mutter ist krank und er wünscht sich nichts sehnlicher, als sie zu besuchen.

RASHEED, Azubi: „Das macht mich innerlich schon kaputt, weil meine Mutter hat Krebs und da war ich vier fünf Mal schon bei der Ausländerbehörde gewesen, um einfach mal zu fragen, ob ich irgendwie hin reisen kann, aber ich bekomme nicht mal so richtig Antwort.“

Gemeinsam mit den Vorgesetzten versucht Uta Doerr auch hier, Lösungen zu finden, damit Rasheed seine Mutter besuchen kann. Der Betrieb steht von Anfang an hinter ihm.

MICHAELA UECKER, Filialleiterin: „Der Rasheed hat das so bravourös gemacht, der hat sich so toll entwickelt hier bei uns, dass wir, er hat einen Vollzeitvertrag.“

Rasheed konnte sich nicht nur beruflich verwirklichen, sondern hat Menschen gefunden, die ihm zur Seite stehen.

Rasheed: „Wo ich jetzt stehe das ist alles von der Unterstützung und die Hilfe von den Mitarbeitern.“

Und das Ergebnis harter Arbeit. Auf diese Weise erreicht Rasheed bestimmt auch seine weiteren Ziele: Als nächstes den Motorradführerschein und irgendwann, sagt er, will er sich selbstständig machen.
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