Prinz Harry zeigt sich selbstbewusst heute vor dem Gerichtstermin in London. Es geht um Wanzen in Wohnungen und Autos, Privatdetektive und abgehörte Telefongespräche. Mit seinen Vorwürfen gegen die Boulevardzeitung Daily Mail ist er nicht allein. Auch Popstar Elton John und dessen Ehemann David Furnish haben sich der Klage angeschlossen , ebenso die Schauspielerin Liz Hurley und Sadie Frost. Sie beschuldigen die Zeitung unter anderem , ihre Telefone angezapft, vertrauliche Informationen und medizinische Dokumente entwendet zu haben. Harrys prominenter Medienanwalt David Sherbourne hat alle früheren Prozesse des Prinzen gegen die britischen Boulevardzeitungen gewonnen. Im Januar 2025 einigte sich Prinz Harry außergerichtlich mit der Zeitung The Sun auf einen Schadenersatz von umgerechnet 12 Millionen €. Und im Dezember 2023 bekam er umgerechnet rund 160.000 € Schmerzensgeld und eine Entschuldigung von der Boulevardzeitung Mirror. Jetzt klagt Harry erneut auf eine Millionenentschädigung.
Ulrich Oppold, RTL Korrespondent: "Es ist gut möglich , dass Prinz Harry und seine sechs prominenten Mitstreiter diesen Prozess gewinnen können. Obwohl ein prominenter Zeuge der Anklage, ein ehemaliger Privatdetektiv, seine Aussage zurückgezogen hat und der Verlag der Daily Mail sämtliche Vorwürfe vehement bestreitet."
Obwohl Prinz Harry gerne im Rampenlicht steht und die Medien für seine persönliche PR nutzt, setzt er seinen juristischen Kreuzzug gegen die Boulevardpresse fort. Neun Wochen sind für den Prozess vor dem High Court in London angesetzt. Nach seiner Zeugenaussage am Donnerstag fliegt er aber erst mal zurück nach Kalifornien, zur Familie und erst zum Urteil Ende März wird er wieder in London erwartet.