Der Start ins neue Jahr endete für Fernsehmoderatorin Andrea Plewig in einer Tragödie. In der Silvesternacht verlor die 55-Jährige nach einer Böllerexplosion ihr linkes Augenlicht. Dabei hatte sie sich nach eigenen Angaben an alle Sicherheitsvorkehrungen gehalten.
„Wir hatten ein paar Raketen und drei Batterien. Alles gut vorbereitet, ausgepackt, die Zündschnüre freigelegt, die Kinder in sicherer Entfernung. Und mal ganz ehrlich: Man denkt nicht im Ansatz daran, dass es einen selber treffen kann, und man sagt immer: Auf die paar Raketen, da kommt es ja nicht an!“
Leider doch. Nach zwei Operationen erfuhr Plewig, dass sie auf dem linken Auge für immer blind sein wird. Nun setzt sich die Moderatorin für ein Böllerverbot in Deutschland ein.
„Allein in Deutschland gab es dieses Silvester wieder mehrere Tote, Hunderte von Schwerverletzten durch private Böllerei. Viele davon Kinder oder auch völlig Unbeteiligte in Nachbarländern wie zum Beispiel den Niederlanden, wo privates Böllern ja seit Jahren schon verboten ist. Da sieht die Statistik natürlich ganz anders aus. Und bei uns jedes Jahr aufs Neue Riesenbelastung für Rettungskräfte, Ärzte, Pflegepersonal, könnte man sich alles sparen. Und ich bin mir sicher, man kann das ja auch ohne Böllerei gut begrüßen."
An ihr neues Leben ohne linkes Auge müsse sich die Moderatorin erst mal gewöhnen, wie sie verrät.
„Mein Kopf und mein Auge müssen sich jetzt erst mal an die Zusammenarbeit gewöhnen. Und ich merke, abends, so um acht, liege ich im Bett, und dann ist Fernsehen für mich auch nur noch ein Hörspiel. Das wird sich alles geben, und ich habe ja bald Urlaub. Da kann ich dann noch mal ein bisschen was aufarbeiten.
Verwendete Quelle: Instagram: @iam_andreaplewig