So richtig begeistert ist Labrador Pumba noch nicht von der Idee Lebensretter zu werden. Die Schwestern Jasmin und Nicole sind mit ihren Hunden zur Typisierung in die Tierklinik Posthausen gefahren. Hier wird die Blutgruppe der Tiere in die interne Datenbank aufgenommen. Im Ernstfall könnten ihre Hunde dann Blut spenden.
Jasmin Buck, Hundebesitzerin:
"Ich möchte auch Hilfe haben, wenn unser Hund in Not ist und würde dafür auch nichts verlangen, weil das Hundeleben viel wichtiger ist, als jedes Geld der Welt."
Und so eine Blutspende wird häufiger gebraucht, als man denkt - gerade bei Unfällen oder auch chronischen Erkrankungen.
Damit Hunde aber auch wirklich als Spender in Frage kommen, müssen sie einige Auflagen erfüllen: Beispielsweise sollten sie natürlich gesund sein, regelmäßig geimpft und über 25 Kilo wiegen.
Für die heutigen Besucher alles kein Problem. Und als Blutspender sind sie damit auch gar nicht alleine im Tierreich:
Natalia Matachowski, Tierärztin
"Bei der Katze ist es ein bisschen komplizierter als beim Hund. Nichts desto trotz gibt es aber auch Blutspendekaninchen oder halt auch Meerschweinchen."
Wenn man sein eigenes Tier typisieren lassen möchte, sollte man sich immer in den Tierkliniken vor Ort informieren. Eine einheitliche Datenbank gibt es nämlich nicht. Aber so kann auch das eigene Haustier zum Lebensretter für andere werden.