Eine Fehldiagnose, die schon Jahre zurückliegt, längst zurückgenommen ist. Und trotzdem sind Mutter und auch Tochter noch immer gezeichnet.
Lena: „Ich hab immer noch Angst vorm Jugendamt.“
Seit 7 Jahren! Damals wurde ihrer Mutter zu Unrecht vorgeworfen, sie leide an dem sogenannten Münchhausen Stellvertreter Syndrom, und soll ihr Kind bewusst krankmachen.
Sandra: „Diese Diagnose, wenn man die zu Unrecht bekommt, oder eher gesagt diese Verdachtsdiagnose: die hebelt einen komplett aus. “
Und auch wenn ihre Geschichte unfassbar klingen mag – sie sind damit nicht allein, so erzählt mir ein Anwalt.
Anwalt Hildebrandt: „Das ist sehr häufig. Bei der Hälfte in hochstrittigen Fällen taucht irgendwo dieser Verdacht auf.“
Gerade nach der Pandemie sollen die Verdachtsdiagnosen stark ansteigen. Was macht das mit den Familien? Und kann ich Sandra und Lena helfen?