Schwimmspaß im Freibad. Heute mal mit Musik.
Doro testet den „Open Swim“ von Shokz (gespr. Schocks),
Leonie die „Airy Sports“ von Teufel
und Tomas die Schnäppchenvariante – Wasserdichte Ear-In-Plugs für 30 Euro.
Der „Open Swim“ von „Shokz“ für stolze 160 Euro hat einen integrierten MP3 Player, auf dem man 1200 Songs speichern kann.
Steffen Herget von der Computerzeitschrift c´t hat den Sound dieses Modells im Labor getestet.
Nur mit dem „Open swim“ von „Shokz“ hatten unsere Tester an diesem Tag ungetrübten Badespaß.
„Der „Shokz - Kopfhörer hat eine Knochenschall-Technologie. Er sitzt nicht in dem Ohr, sondern davor und überträgt den Schall nicht durch den Gehörgang sondern über den Knochen hier vorn direkt in den hinteren Teil des Ohrs.“
Die beiden anderen Modelle spielen Musik über „Bluetooth“ ab. Für den Sportkopfhörer von Teufel man braucht also einen Zuspieler - zum Beispiel eine wasserdichte Smartwatch.
Die erste Runde haben unsere drei Tester gedreht.
Unerwartetes Ergebnis: Die Bluetooth-Verbindung funktioniert nicht.
„Also ich weiß auch nicht, was da passiert ist. Also am Anfang hat alles ganz gut funktioniert, und dann hat die Musik angefangen zu stocken.“
„Meine Kopfhörer sind schon beim Abstoßen rausgefallen. Ja, da habe ich den Rest der Bahn nichts gehört.“
Doros Knochenschall-Kopfhörer dagegen sitzt perfekt – und spielt die Songs einwandfrei ab.
„Ich habe einen richtig tollen Sound im Wasser gehabt. Und wenn man den Kopf unter Wasser nimmt, wird es auch ein bisschen lauter.“
Den Sound will Tomas jetzt auch mal hören.
Und Leonie soll probieren, ob die „In-Ear-Plugs“ bei ihr besser halten.
Mit Doro versuchen wir währenddessen noch einmal, die Bluetooth Verbindung zu testen.
„Ich habe gerade festgestellt, wenn ich die Uhr unter Wasser nehme, geht die Musik sofort aus. Wenn ich die Uhr hochnehme, geht sie wieder an. Da müsste ich schon mit Armen oben schwimmen.“
Denn die Bluetooth Funkfrequenz von 2,4 Gigahertz bricht schon wenige Zentimeter unter der Wasseroberfläche fast vollständig ab – nichts für Sportschwimmer also.
Das gilt auch für die „Plugs-Ins“ von „Donerton“: Die eignen sich höchstens zum Schaukeln auf der Luftmatratze.
„Der eine ist wieder rausgefallen. Ich weiß nicht genau wo. Ich habe auf einmal nur so was gehört wie ‚disconnect‘, glaube ich. Also es hat auch nicht wirklich funktioniert. Und den anderen gehe ich jetzt wahrscheinlich noch mal suchen.“
Von diesen drei wasserdichten Kopfhörern eignet sich nur das Modell von „Shokz“ mit integriertem MP3 Player für ein ungetrübtes Badevergnügen, weil der ohne Bluetooth läuft.
„Ich finde den Kopfhörer echt super. Ich habe alles perfekt gehört. Und es war wirklich toll. Hätte ich nicht erwartet.“
Für unsere drei Wasserratten steht der Testsieger dieses Tages eindeutig fest.
Die Plug-In sind zwar günstig, reichen aber höchstens zum Plantschen – und belegen bei uns den dritten Platz.
Auf Platz zwei kommt Kopfhörer von Teufel.
Den Sound konnten unsere Schwimmer nur genießen, solange die zugehörige Smartwatch über Wasser bleibt.
Nur mit dem „Open swim“ von „Shokz“ hatten unsere Tester an diesem Tag ungetrübten Badespaß.