Wir treffen Djamila Rowe an einem ungewöhnlichen Ort : in der Buchhandlung. Der Grund: Sie ist zum ersten Mal mit ihrer 15-Jährigen Tochter Jada vor der Kamera. Und die ist nicht einfach nur ein Bücherwurm, bereits mit elf liest sie Bücher auf Englisch. Wir merken schnell: Djamila hat eine Tochter, die wirklich anders ist, als die meisten Jugendlichen. In ihrer Freizeit lernt sie am liebsten und hat ein Hobby, mit dem viele eher wenig anfangen können. Seit einiger Zeit bringt sich Jada selber Japanisch bei. Mama Djamila ist stolz daraur, dass ihre Tochter anders ist als die meisten Kinder. Allerdings hat die Wissberierigkeit ihrer Tochter auch eine Schattenseite: Jada ist am liebsten allein. Dass Jada komisch angeschaut wird, ist ihr selbst egal. Und man hat den Eindruck, es ist wirklich so. Es ist eher Djamila, die nicht immer genau weiß, wie sie mit ihrer Tochter umgehen soll. Djamila hat einen Plan, wie sie ihre Tochter noch mehr vor die Tür locken kann. Eine besondere Idee, die sie ihr hier auf dem Handy zeigt und die sie uns nachher noch verrät. Denn sie möchte nur eins: Dass ihre Tochter glücklich ist. Sie selbst hatte eine unglückliche Kindheit. In Heimen gross geworden , ohne Liebe, ohne Fürsorge. Im Hause Rowe gibt es ein grosses Thema: Finanzen. Vor 2 Jahren gewann Djamila die Dschungelkrone und bekam dafür 100.000 €. Das hat dem Portemonnaie gute getan. Jada sagt immer genau das was sie denkt. Ihr Gehirn funktioniert zu 100 % logisch. Aber Jada und Djamila haben eins gemeinsam : Sie schauen aufs Geld. Nichts wird aus dem Fenster geworfen. Jada macht sogar Djamilas Buchhaltung und kennt den jeweiligen Kontostand. Mama Djamila ist von Anfang an auf sich gestellt. Sie hat 2 Kinder, die sie alleine groß zieht. Sie möchte ihrer Tochter die wenigen Wünsche erfüllen und einer davon ist : Ein Hund. Es ist nicht irgendein Hund sondern ein japanischer Shinaido, der bald ins Haus kommt. Und dafür wird schonmal nach den richtigen Hundeaccessoires geschaut. Wir werden gleich noch sehen, welche Bedeutung der Hund für Jada wirklich haben wird. Aber Jetzt haben die beiden erstmal einen ungeliebten Termin Zumindest für Jada. Der besuch beim Friseur steht für sie nicht an oberster Stelle. Und spätestens hier wird deutlich : unterschiedlicher könnten Mutter und Tochter nicht sein. Während Djamila noch ein paar Fotos für Insta mact, lässt Jada die Prozedur über sich ergehen. Nun hat man fast den Eindruck Jada hat gar keine Lust vor eine Kamera zu treten. Aber: Es war ihr ausdrücklicher Wunsch, auch einmal etwas von sich selbst zu erzählen. Am liebsten über ihre Interessen. Und es ist wahrscheinlich kein Zufall, dass sich Jada einen japanischen Hund gewünscht hat. Mittlerweile ist er da. Inami heißt das Hundemädchen. Djamila schickt uns ein Video. Und man sieht hier wirklich, wie glücklich Jada ist. Das neue Jahr geht für sie gut los. Vielleicht nicht unbedingt wie Mama Djamila es sich wünscht: mit neuen Menschen. Aber auf jeden Fall mit einem neuen Weggefährten, der sie ab jetzt begleiten wird.