Von Teneriffa ging es zunächst in die Niederlande. Hier am Flughafen in Eindhoven wurden die vier deutschen Hondius-Passagiere am Abend medizinisch untersucht. In der Nacht wurden sie mit einem Sonderisoliertransport nach Frankfurt weitertransportiert. Von dort aus werden sie in ihre Heimatbundesländer gebracht. Die örtlichen Gesundheitsämter entscheiden jetzt, wie es weitergeht.
„Ein Passagier soll in die Charité nach Berlin verlegt werden. Er kommt aus dem Raum Brandenburg, Berlin. Für eine weitere Person geht es dann nach Baden-Württemberg. Das teilte das Gesundheitsministerium mit."
Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt eine Isolierung von 42 Tagen. Die Quarantäne ist eine reine Vorsichtsmaßnahme. Bislang sind alle vier deutschen Urlauber ohne Symptome. Auf dem Kreuzfahrtschiff Hondius gab es aber insgesamt sechs bestätigte Hantavirus-Fälle und zwei Verdachtsfälle. Drei Personen sind gestorben, ein Ehepaar aus den Niederlanden und eine Frau aus Deutschland. Das Problem:
„Es gibt also keine ursächliche Behandlung, kein Medikament, das das Virus direkt angreifen könnte oder wenn, dann nur sehr eingeschränkt."
Das Hantavirus ist zwar weitaus aggressiver als Corona, aber es überträgt sich nicht so leicht. Man muss also lange Zeit auf engem Raum mit einem Infizierten verbringen, um sich anzustecken. Auch deshalb betont die WHO, dass sich die breite Öffentlichkeit derzeit keine Sorgen machen müsse.