Sehr oft fragen wir uns im Supermarkt doch: War die Verpackung nicht mal größer, hat das immer schon so viel gekostet und wie ist das mit den Inhaltsstoffen. Verbraucher werden immer wieder hinters Licht geführt. Auf die Spitze getrieben haben das laut Foodwatch in diesem Jahr die Pom-Bär-Ofen-Minis von Intersnack.
"Der Hersteller Intersnack richtet sich offenbar an gesundheitsbewusste Eltern. Die Verpackung tut so als wären die Pom-Bär-Minis gesünder als normale Chips, da steht drauf 50 Prozent weniger Fett. In Wirklichkeit enthalten die aber auch 6 mal so viel Zucker wie normale Pom-Bären", erklärt Sarah Häuser von Foodwatch.
Die Firma Intersnack wehrt sich. Gegenüber ntv sagt sie, der Zuckergehalt entstehe durch den natürlichen Backprozess. Zudem sehe man sich als Familienmarke, Werbung speziell für Kinder mache man nicht.
Reicht den Verbrauchern nicht. Pom-Bär-Minis mit dem Goldenen Windbeutel auf Platz 1.
Auf Platz 2 knapp dahinter die Trinkmahlzeit von YFood.
Und auf Platz 3 der Porridge von 3 Bears.
Hier der Vorwurf - der Kernigen Klassiker würde mit vielen Slogan beworben, am Ende seien es NUR Haferflocken zu einem knackigen Preis. Die Nominierung für viele verwunderlich, war Transparenz und Nachhaltigkeit der Antrieb zur Gründung. 3 Bears kontert deshalb, man habe nie was anderes als gute, verschieden gemahlene Haferflocken verkaufen wollen und:
"Auch der Preis, wir sind ein deutsches Unternehmen, komplett mit deutschen Prozessen, dass heißt unsere Haferflocken kommen aus dem Schwarzwald, wie produzieren am Bodensee, wir setzen selbst in München und wir können nicht mit großen Supermärkten ob Bio oder nicht mithalten, diese Mengenvorteile haben wir gar nicht", so Caroline Nichols, Gründerin und Geschäftsführerin 3 Bears.
Viel Wirbel um den Goldenen Windbeutel und die Erinnerung für Verbraucher noch genauer zu gucken was aus dem Supermarkt mit nach Hause geht.