In Passau ist die Donau weit über die Ufer getreten, schon bis in die Altstadt hinein. Aber nicht nur der große Fluss macht den Anwohnern Sorgen. Hier kommen gleich drei Flüsse zusammen. Donau, Fils und in.
Die Angst ist schon natürlich da, weil die Prognosen auch dementsprechend dafür sprechen, dass das Wasser auch bis hier hochkommt. Ich finde das schon echt extrem, was hier wirklich passiert. Man sieht die ganze Straße überschwemmt. Man sieht hier schon, es ist wirklich sehr hoch. Es ist viel auf dem Weg dahin. Auch wir haben jede Menge Wasser. Es war alles unter Wasser, teilweise. Die Dörfer waren unter Wasser. Es ist schon.
Krass jetzt eigentlich nur schauen, wie kann man das Ganze eingrenzen? Wie können wir schauen, dass das Wasser bleibt von den Häusern? Und ansonsten ja, was sollen wir machen?
In Ufernähe ist man Kummer gewohnt. Trotzdem werden jetzt schlimme Erinnerungen wach. Restaurantbesitzer Josef Saunter hat sich schon am Abend auf die Flut vorbereitet und Lebensmittel in höhere Räume gebracht.
Gleiche Situation vor zehn Jahren gehabt, 2013 den gleichen Tag. Und wir haben Angst, dass das Gleiche wieder passieren könnte. Deswegen wollen wir jetzt die Vorbereitungen jetzt schon mit uns treffen, dass wir nicht so viel Schaden haben.
Bei der Jahrhundertflut 2013 lag der Höchstwert des Donaupegels bei fast 13 Meter. Heute Morgen sind es auch schon fast zehn. In Regensburg ein ähnliches Bild. Hier wurden Spundwände aufgestellt, um Schlimmeres zu verhindern. Die Helfer sind im Dauereinsatz. Die Hoffnung aller. Am Nachmittag soll der Scheitelpunkt erreicht sein. Dann könnten an der Donau die Pegel endlich wieder sinken.