Es ist ein Moment, der unbeschwert wirkt. Chris Töpperwien telefoniert mit seiner Frau und seinem Sohn. An der Seite seiner Mutter.
Frei: Chris blödelt mit Familie am Telefon rum
Aber unbeschwert fühlt sich der Reality Star, bekannt als der Currywurstmann aus Goodbye Deutschland, schon lange nicht mehr. Das erzählt er uns, als wir ihn in Köln treffen – kurz bevor das Urteil im Prozess um den 50-Jährigen fallen soll.
Chris Töpperwien: „Es ist… ich war im Gefängnis, ja. Punkt. Da gibt’s gar nicht so viel zu zu sagen, das ist eine ganz schwierige Situation. Und es ist auch ein Stück weit peinlich irgendwie, ja.“
Was er während seiner 14 Tage im Gefängnis erlebt hat, hat Chris Töpperwien aufgeschrieben – in seinem Buch „Holt mich hier raus!“.
Anfang Mai dieses Jahres wird der Reality Star am Flughafen festgenommen, als er für eine TV-Produktion von den USA nach Deutschland einreisen will. Im Juli steht er das erste Mal in Wiener Neustadt vor Gericht:
Felix Balß, RTL Reporter (im Juli 2024): „Chris Töpperwien soll 2021 als Geschäftsführer eines großen Grillfachhandels Gelder und Firmeneigentum veruntreut haben. Er soll außerdem mit der Firmenkreditkarte private Dinge gekauft haben. Und insgesamt geht es hier um einen Schaden von rund 10.000 Euro.“
Der Familienvater bestreitet diese Vorwürfe. Eigentlich sollte das Urteil bereits fallen. Aber die Richterin vertagt es, weil ein Zeuge fehlt. Für Chris Töpperwien geht die Ungewissheit also weiter. Als wir ihn bei der Lesung für sein neues Buch treffen, macht er fröhlich Fotos mit seinen Fans. Aber kurz bevor das Urteil fallen soll, fällt es ihm schwer aus seinem Buch vorzulesen.
„Ich bin nervös, das ist so ja.“
Chris Töpperwien: „Es ist für mich eine Geschichte, die ich niemals in meinem Leben vergessen kann und die mich jeden Tag jetzt begleitet. Und mit der muss ich jeden Tag jetzt leben und umgehen irgendwie. // Ich mach das in erster Linie, um das alles irgendwie zu verarbeiten, ja, was ich da erfahren musste, also ich bin da wirklich sehr emotional auch.“
Deshalb sei er froh, wenn der Prozess um ihn endlich ein Ende habe, erzählt der Auswanderer. Und sollte er freigesprochen werden, wolle er als erstes mit seinem Sohn spazieren gehen. Die ganze Geschichte um Chris Töpperwien gibt’s ab dem 2. September exklusiv bei Goodbye Deutschland auf RTL plus.