Aus B wird Sicherheitsstufe C: Seit dem Abend gilt hier auf der NATO-Air Base in Geilenkirchen die zweithöchste Warnstufe. Nachrichtendienstliche Informationen deuten auf eine mögliche Bedrohung hin: "Dies ist kein Grund zur Besorgnis und eine reine Vorsichtsmaßnahme, um sicherzustellen, dass wir unsere kritischen Operationen fortsetzen können."
Das teilte die Airbase in der Nacht mit. In Geilenkirchen an der Grenze zu den Niederlanden, wo auch die Awacs-Aufklärungsflugzeuge der Nato stationiert sind, gab es vor rund einer Woche schon einmal verdächtige Beobachtungen. Mittlerweile wurde aber Entwarnung gegeben.
Nach wie vor alarmiert ist man dagegen in Brunsbüttel in Schleswig-Holstein: Hier wurden mehrere mutmaßliche Militärdrohnen wie diese über einem Industriegelände gesichtet. Die Behörden vermuteten einen Spionageangriff - möglicherweise aus Russland:
Ralph Thiele, Militärexperte: "Putin zeigt uns, was er kann, nämlich im übrigen Krieg auch mit Blick auf kritische Infra-strukturen. // und gibt uns einen wei-teren Weckruf." cut6
Die Ermittlungen laufen - genau wie in Geilenkirchen, wo die Polizei mit zahlreichen Kräften im Einsatz ist.