Zwei Tote und mehrere Verletzte, das ist bisher die traurige Bilanz bei dem Vorfall in der Mannheimer Innenstadt. Alexanders Stahls Tochter war gerade mit einer Freundin in einem Kleidergeschäft, als das Auto in die Menschenmenge rast.
Alexander Stahl
„Ja, ich habe meine Tochter. Die war hier im H und M einkaufen. Dann hatte ich über die Presse erfahren, dass es hier einen Anschlag gab, und bin dann unverzüglich hierher gekommen. War zwar klar, dass sie abgesperrt ist, aber ein freundlicher Polizist hat meine Tochter und die drei Freundinnen dann abgeholt. Die haben jetzt zwei Stunden da drin ausgeharrt, haben von den Mitarbeitern Essen bekommen, trinken bekommen, sind gut versorgt worden und weiteres. Ich bin froh, dass wir wieder zurück sind.“
Diese Passantin hat die Wiederbelebungsversuche einer Frau mit angesehen, die ihr nach eigenen Aussagen noch lange im Gedächtnis bleiben werden. Auch für sie ist der Vorfall unbegreiflich.
Marianne Perner
„Da kann ich nur sagen, es tut mir unendlich leid. Und ich frage mich, was Menschen dazu veranlasst, so was zu tun, wo es uns doch wirklich gut geht. Ja, dass man sagt, man nimmt Fremde auf, man geht miteinander gut um, man sorgt sich umeinander und dann passiert doch so was. Das ist schon traurig.
Bei dem Fahrer soll es sich um den 40-jährigen Deutschen Alexander S. handeln. Er wurde festgenommen. Die Ermittler gehen nicht von einem politischen Hintergrund aus.