Sie schleifen den Riesen-Python aus dem Wald, der 18-jährige Jack Cronin tötet ihn mit bloßen Händen. Eine halbe Stunde soll der Todeskampf der über sechs Meter langen Schlange gedauert haben – so die Jäger. Bei dem Python handelt sich um einen burmesischen Python, der in Florida als invasive Art gilt.
Im US-Fernsehen zeigt sich Cronin stolz auf seinen Jagd-Erfolg:
Wir gehen rüber und da ist ein riesiger Schlangenkopf, so groß wie mein eigener Kopf. Ich leuchtete in den Wald, wo der Rest des Körpers lag. Aber ich konnten nicht mal dessen Ende sehen.“
In Florida gibt es eine offizielle mehrtägige Jagdkampagne, unterstützt von Wildtierverbänden und dem Staat Florida. Denn der burmesische Python bedroht andere Arten und das Ökosystem in den Everglades. Der von Cronin erlegte Python ist mit einer Länge von 6,60 Meter, der am längsten in der Gegend gesehene Python. Auch wenn die Jagd offiziell erlaubt ist, bleibt die Frage, ob es wirklich nötig war, den Python eine halbe Stunde um sein Leben kämpfen zu lassen – und ob solche Poser-Fotos nicht dem eigentlichen Grund der Jagd widersprechen….