Rückkehr der Kult-Figur: Alkohol, Pipi und Mundgeruch! Horst Schlämmer im RTL-Interview
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Er bezeichnet sich selbst als Kultfigur und Sex-Symbol! Ja, die Rede ist von Horst Schlämmer, dem berühmt-berüchtigten Chefredakteur des Grevenbroicher Tagblatts. Hinter der Maske steckt Komiker Hape Kerkeling, der es noch einmal wissen will ‒ und seine legendäre Paraderolle nach 17 Jahren wieder auf die große Leinwand bringt. Wir haben Horst Schlämmer jetzt zum knallharten Interview getroffen. Warum es dabei um Alkohol, Pipi und Mundgeruch ging, gibt es hier im Video.
„Ich freue mich so sehr. 16 Jahre ist es her, fast 17 Jahre. Du warst angetrunken. Vor 16 Jahren hattest du eine unglaubliche Alkoholfahne. Es war Dornkaat oder Jägermeister. Heute nicht. Hast du im Alter aufgehört, zu trinken?“„Oh, ich habe nicht getrunken. Es war Wahlkampf und es ist mir auch auf die Nerven geschlagen. Der Doornkaat. Ich will ihn nicht über den Klee loben. Hat mir Nerven geholfen. Daraus zu schließen, ich wäre… das weise ich weit von mir.“ „Du wolltest mich interviewen? Ich habe einen Tisch für uns hergerichtet.“ „Ich wollte dich interviewen. Ich erklär dir gleich, warum. Wo ist denn meine Kamera? Was sagt man denn da? Liebe Zuschauerinnen, Sie sind bei RTL Exclusiv. Heute exklusiv im Gespräch mit Frauke Ludowig.“ „Dein Glücksrezept. Frauke Ludowig? Jetzt hier, exklusiv.“ „Also, mein Glücksrezept ist, dass ich das große Glück habe, immer wieder besondere Begegnungen mit Menschen zu haben. Einer davon bist übrigens auch du und ich zehre davon.“„Glück aus einer Vielfalt heraus. Du lebst ein glückliches Leben.“ „Was war das Schwerste in der Vorbereitung?“ „Also, auf dich habe ich mich jetzt gar nicht vorbereitet. Eigentlich. Ich hab einfach gedacht, ich lasse es so laufen.“ „Stichwort Hautpflege. Die Frage ist: Ich habe von einer Schauspielkollegin bekommen, dass Urin-Eigenbehandlung das Beste für die Haut ist.“ „Ja, das habe ich auch schon mal gehört. Aber das habe ich bis jetzt noch nicht ausprobiert. Man soll Morgenurin nehmen. Also der am späteren Tage bringt nicht mehr so viel wie morgens. Der soll wirksam sein.“ „Ach, das hab ich noch nicht gemacht. Nee, ich habe das öfters abends gemacht.“ „Bringt es was?“ „Ich weiß es nicht. Ja, so kann man sich mit der eigenen dummen Frage ein Fallstrick stellen.“ „In deinem Film spielst ja nicht nur du mit, sondern auch Hape Kerkeling. Welche Rolle ist eigentlich die für dich glücklichere Hape Kerkeling oder Horst Schlämmer?“ „Die Frage verstehe ich nicht. Unter uns gesagt: Gelinde gesagt Kotzbrocken.“ „Ich hab den schon so oft getroffen, aber der war eigentlich zu mir immer sehr, sehr nett. Ich mag den auch gern.“ „Du musst den Leuten doch nur in die Augen gucken. Dann weißt du, woran du bist. Ich muss dir doch nicht erklären, wie man die Promis knackt.“ „Lieber Horst. Wie können wir alle von dir ein Stück Glück lernen und ein Stück Glück mitnehmen?“ „Wenn du wieder vor den Nachrichten sitzt und die Welt fliegt dir um die Ohren? So ist es doch, Frauke. Die Welt fliegt vor die Ohren mit allem Drum und Dran. Wenn dich dann der Trübsinn, wenn dieser starre Blick dich erfasst und du denkst: ‚Oh, jetzt kommt er wieder, der Trübsinn‘. Dann machst du Folgendes, musst du es auch mal machen. Du hebst den Blick zum Himmel und lächelst. 20 Sekunden. Das ist besser als Doornkaat. Ich weiß nicht, was es ist, aber irgendwie überkommt es einen und man ist wieder ganz bei sich. Hast du denn noch eine Frage?“ „Ich hab noch eine Frage. Ich habe ja schon ein paar Mal mit Hape Kerkeling, den du ja eben als Kotzbrocken bezeichnet hast, Interviews geführt. Und Hape Kerkeling, der in diesem Film mitspielt, der hat ganz oft zu mir gesagt: Eigentlich will er weniger arbeiten und weniger machen. Jetzt findet er in diesem Film aber auch wieder statt. Also das heißt, es fällt ihm doch die Decke auf den Kopf. Wird es ihm doch ein bisschen zu langweilig zu Hause?“ „Ich sag dir was, Er hat dir nicht die Wahrheit gesagt. Ist meine Einschätzung. Ich bin nicht befugt, das zu sagen.“ „Es war schön. Ich hoffe, wir sehen uns nicht erst in 16 Jahren wieder.“ „Definitiv nicht. Wir sehen uns früher. Tschüss. Ich drücke dich. Ich drücke heute theoretisch, aber von Herzen.“
