Bis zu 56 % weniger zahlen – dafür brauchen Sie bei WordPress.com keinen Gutscheincode, sondern nur die richtige Abrechnung. Der Einstieg kostet dann 4 $ im Monat.
Ein Hinweis vorab: WordPress.com führt keine Europreise, sondern rechnet auch deutsche Kunden in US-Dollar ab – was abgebucht wird, hängt vom Kartenkurs ab. Der Nachlass entsteht schlicht durch die Wahl zwischen jährlicher und monatlicher Zahlung, und er fällt hier ungewöhnlich groß aus: Aus 9 $ im Monat werden 4 $, aus 18 $ werden 8 $. Bei den beiden kleinen Tarifen halbiert sich der Preis praktisch, bei den großen sind es immer noch 36 bis 38 %.
Ein zweiter Punkt macht den günstigen Einstieg noch interessanter: Plugins lassen sich inzwischen in jedem Bezahltarif installieren – jahrelang war das den beiden teuersten Paketen vorbehalten. Was das für die Tarifwahl bedeutet und worauf Bestandskunden achten sollten, steht hier. Stand: September 2026.
Gibt es einen WordPress.com-Gutscheincode?
Sie kommen ohne aus. WordPress.com knüpft den Preisvorteil an die Abrechnungsweise statt an einen Code: stellen Sie im Bestellvorgang von monatlicher auf jährliche Zahlung um, sinkt der Monatsbetrag sofort. Zusätzlich gibt es einen dauerhaft kostenlosen Zugang, mit dem sich die Seite in Ruhe aufbauen lässt – allerdings mit Werbung und ohne eigene Domain.
bis zu 56 %So viel günstiger wird es mit jährlicher statt monatlicher Zahlung – am meisten bei den kleinen Tarifen.In fünf Schritten zum besten Preis
Was kostet WordPress.com?
Vier Bezahltarife, dazu ein kostenloser Zugang. Die erste Zahl ist der Monatsbetrag bei monatlicher Abrechnung, die zweite der bei jährlicher.
Auffällig ist die Staffelung der Ersparnis: Bei Persönlich und Premium halbiert die Jahreszahlung den Preis nahezu, bei Business und Commerce fällt der Nachlass deutlich kleiner aus. Wer also ohnehin zwischen zwei Tarifen schwankt, sollte beide Abrechnungsarten nebeneinanderlegen – die Reihenfolge kann sich dabei umkehren.
Für wen lohnt sich welcher Tarif?
- Kostenlos zum Ausprobieren. Ein Gigabyte Speicher, eine WordPress-Adresse und eingeblendete Werbung. Für einen öffentlichen Auftritt zu wenig, zum Kennenlernen des Editors genau richtig – und ohne Ablaufdatum.
- Persönlich für die meisten, die eine eigene Seite wollen. Vier Euro im Monat bringen eine eigene Domain im ersten Jahr, keine Werbung und 6 GB Speicher. Dazu kamen zuletzt der Zugriff auf das Plugin-Verzeichnis, die vollständige Theme-Bibliothek, eigene Schriften und CSS-Anpassungen. Damit deckt der Einstiegstarif ab, wofür man früher das Sechsfache zahlen musste.
- Premium für Blogger und Kreative. 13 GB Speicher, Video-Hosting, erweiterte Design-Anpassung und die Möglichkeit, über Werbung Geld zu verdienen. Der Sprung kostet vier Euro im Monat.
- Business für alle, die technisch an die Seite heranwollen. Hier beginnen SFTP, SSH-Zugang, WP-CLI, Git-Versionsverwaltung und Echtzeit-Sicherungen, dazu 50 GB Speicher. Bei 300 $ im Jahr ist das eine bewusste Entscheidung.
- Commerce für Onlineshops. Enthält alles aus Business plus einen vollständigen WooCommerce-Shop mit Zahlungsanbietern, Versand und Steuerabwicklung. Bei 540 $ im Jahr lohnt der Vergleich mit spezialisierten Shopsystemen.
Was WordPress.com ausmacht
Der Dienst nimmt Ihnen die Serververwaltung vollständig ab – das unterscheidet ihn vom selbst betriebenen WordPress, bei dem Aktualisierungen, Sicherungen und Sicherheitslücken Ihre Sache sind.
- Speicher als einziges Staffelmerkmal: 1 GB im Gratiszugang, 6 GB bei Persönlich, 13 GB bei Premium, 50 GB bei Business und Commerce. Der Datenverkehr ist in keinem Tarif begrenzt – ungewöhnlich und praktisch, wenn ein Beitrag einmal viral geht.
- Domain im ersten Jahr: Ab dem Persönlich-Tarif enthalten, danach regulär berechnet. Der Posten fällt schon nach zwölf Monaten an – planen Sie ihn ab dem zweiten Jahr mit ein.
- Serverstandort mit Einschränkung: Im Business-Tarif lässt sich „EU West“ als primäres Rechenzentrum wählen. Für die Ausfallsicherheit werden Daten allerdings in weitere Rechenzentren kopiert – eine ausschließliche Speicherung in der EU ist das also nicht. Wer das braucht, prüft besser einen deutschen Anbieter.
- Verwaltetes Hosting: Aktualisierungen, Sicherheitskorrekturen und ein Verteilnetz für statische Inhalte laufen im Hintergrund. Genau dafür zahlen Sie den Aufschlag gegenüber einfachem Webspace.
- Inhalte bleiben Ihre: Beiträge und Seiten lassen sich jederzeit als Datei ausleiten und zu einem anderen Anbieter mitnehmen. Ein Wechsel ist damit aufwendig, aber nicht blockiert.
Mehr zu Bedienung und Leistung steht im WordPress.com Testbericht. Wer die Seite lieber selbst hostet, vergleicht die Angebote unter günstiges Webhosting.
So zahlen Sie bei WordPress.com weniger
Rabatte anderer Anbieter
Drei Alternativen, bei denen Sie WordPress selbst betreiben – meist günstiger, dafür mit mehr Eigenverantwortung:
Der Unterschied ist grundsätzlicher Natur: Bei IONOS, Hostinger und SiteGround installieren Sie WordPress selbst und kümmerst sich um Aktualisierungen. Dafür zahlen Sie deutlich weniger und haben vollen Zugriff auf Dateien und Datenbank – was bei WordPress.com erst ab 25 $ im Monat beginnt.
Häufig gestellte Fragen zum WordPress.com Gutschein
Sie kommen ohne aus. Der Preisvorteil hängt an der Abrechnungsweise, nicht an einem Code: stellen Sie im Bestellvorgang von monatlicher auf jährliche Zahlung um, sinkt der Monatsbetrag sofort. Je nach Tarif sind das zwischen 36 und 56 Prozent. Dazu gibt es einen dauerhaft kostenlosen Zugang zum Ausprobieren.
Bei jährlicher Zahlung 4 Euro im Monat für Persönlich, 8 für Premium, 25 für Business und 45 für Commerce. Auf ein Jahr gerechnet sind das 48, 96, 300 beziehungsweise 540 Euro. Bei monatlicher Abrechnung steigen die Beträge auf 9, 18, 40 und 70 Euro. Der Gratiszugang kostet dauerhaft nichts.
Bei den kleinen Tarifen ungewöhnlich viel: 56 Prozent bei Persönlich und Premium, also 60 beziehungsweise 120 Euro im Jahr. Bei Business sind es 38 Prozent oder 180 Euro, bei Commerce 36 Prozent oder 300 Euro. Die Umstellung erfolgt über einen Schalter im Bestellvorgang.
Ja, und das ändert die Tarifwahl grundlegend. Jahrelang waren eigene Plugins dem Business-Tarif vorbehalten. Nach einer Testaktion im August 2025 hat der Anbieter den Zugang dauerhaft für alle Bezahltarife geöffnet – über 50.000 Erweiterungen gibt es nun schon für 4 Euro im Monat. Der Vorbehalt: Die Öffnung galt zunächst nur für neu angelegte Seiten.
Für den technischen Zugriff. SFTP, SSH-Zugang, WP-CLI, Git-Versionsverwaltung und Echtzeit-Sicherungen bleiben dem Business-Tarif vorbehalten. Wer die Seite nur pflegt und gelegentlich Erweiterungen installiert, braucht das nicht. Wer entwickelt, automatisiert veröffentlicht oder Datenbanken anfasst, schon.
Für die meisten Persönlich. Vier Euro im Monat bringen eine eigene Domain im ersten Jahr, Werbefreiheit, 6 GB Speicher und den Zugriff auf das Plugin-Verzeichnis. Premium lohnt sich, wenn Sie Videos hochladen oder über Werbung Geld verdienen wollen – Business erst bei echtem Entwicklerbedarf.
Ein Gigabyte im Gratiszugang, 6 GB bei Persönlich, 13 GB bei Premium sowie jeweils 50 GB bei Business und Commerce. Der Speicher ist bei WordPress.com das einzige Merkmal, das sich durchgehend staffelt – der Datenverkehr ist in keinem Tarif begrenzt.
Nur teilweise. Im Business-Tarif lässt sich EU West als primäres Rechenzentrum wählen. Für die Ausfallsicherheit kopiert der Anbieter Daten allerdings in weitere Rechenzentren, sodass keine ausschließliche Speicherung in der EU vorliegt. Wer das zwingend braucht, sollte einen deutschen Anbieter prüfen.
Ab dem Persönlich-Tarif ja, kostenlos für das erste Jahr. Danach wird sie regulär berechnet. Anders als bei vielen Anbietern fällt dieser Posten nicht mit dem Ende einer Aktionslaufzeit zusammen, sondern bereits nach zwölf Monaten – rechnen Sie ihn ab dem zweiten Jahr mit ein.
WordPress.org ist die kostenlose Software, die Sie selbst auf einem Webspace installieren und pflegen. WordPress.com ist ein verwalteter Dienst, der Ihnen Aktualisierungen, Sicherungen und Serverbetrieb abnimmt – dafür zahlen Sie mehr und arbeiten innerhalb vorgegebener Grenzen. Die Inhalte gehören in beiden Fällen Ihnen.
Ja. Beiträge und Seiten lassen sich jederzeit als Datei ausleiten und in eine andere WordPress-Installation einspielen. Aufwendig wird es bei Einstellungen, Design und Erweiterungen, die nicht mitwandern. Ein Wechsel ist also möglich, sollte aber geplant und nicht überstürzt erfolgen.
Der Vorteil hängt an der Abrechnungsweise, nicht am Neukundenstatus. Wer monatlich zahlt, kann zum nächsten Verlängerungstermin auf jährliche Abrechnung umstellen und ab dann den niedrigeren Satz nutzen. Das unterscheidet WordPress.com von Anbietern, die Nachlässe ausschließlich Neukunden gewähren.
