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Website Builder für Kleingewerbe

Die 10 besten Website Builder für Kleingewerbe (2026)

Die Steuernummer gehört nicht ins Impressum – sie steht trotzdem auf unzähligen Seiten von Kleingewerbetreibenden. Schuld ist eine Verwechslung, die mit dem Namen anfängt.

* Wir verlinken mit sog. 'Affiliate-Links' auf Online-Shops und Partner, von denen wir unter Umständen eine Vergütung erhalten.

Die Steuernummer gehört nicht ins Impressum – sie steht trotzdem auf unzähligen Seiten von Kleingewerbetreibenden. Schuld ist eine Verwechslung, die mit dem Namen anfängt.

Ein Kleingewerbe braucht keine aufwendige Website. Es braucht eine, die gefunden wird, erklärt was du machst, und einen Weg zum Kontakt bietet – mehr nicht. Der Aufwand liegt nicht im Bauen, sondern in den Angaben, die rechtlich dazugehören. Und dort passieren die meisten Fehler, weil zwei Begriffe durcheinandergeraten, die nichts miteinander zu tun haben. Wir zeigen, worauf es bei der Seite ankommt, vergleichen zehn Anbieter, und klären am Ende das Impressum.

Was deine Website leisten muss

  • In der lokalen Suche auftauchen. Für die meisten Kleingewerbe ist das der Hauptzweck. Ort und Leistung gehören in Überschrift und Seitentitel – nicht nur „Willkommen“.
  • In einem Satz erklären, was du machst. Nicht „individuelle Lösungen für anspruchsvolle Kunden“, sondern konkret: Was, für wen, wo.
  • Erreichbar sein, auf dem Weg deiner Kunden. Telefonnummer als anklickbarer Link, Formular als Alternative. Wer handwerklich arbeitet, wird angerufen; wer berät, bekommt Mails.
  • Preise zumindest andeuten. Eine Größenordnung filtert Anfragen vor, die ohnehin nicht passen – und spart dir Gespräche, die zu nichts führen.
  • Ein vollständiges Impressum tragen. Die Pflicht gilt unabhängig vom Umsatz. Kaum ein Fehler wird häufiger abgemahnt – und kaum einer ist leichter zu vermeiden.
  • Ohne fremde Hilfe pflegbar sein. Du wirst Öffnungszeiten, Leistungen und Preise selbst ändern wollen. Alles, wofür du jemanden anrufen musst, wird nicht geändert.
Das Google-Profil ist oft wichtiger als die Website Bei einem ortsgebundenen Kleingewerbe kommen die meisten Anfragen über den Kartendienst, nicht über die Seite. Legt deshalb zuerst das Unternehmensprofil an – mit Öffnungszeiten, Telefonnummer, Leistungen und Fotos – und verlinkt von dort auf eure Website. Die eigene Seite hat trotzdem ihren Platz: Sie erklärt ausführlicher, wirkt seriöser gegenüber Geschäftskunden, und sie gehört euch. Wer nur ein Profil bei einer Plattform hat, steht ohne alles da, wenn dort etwas schiefgeht.

Die besten Website-Baukästen fürs Kleingewerbe

Sortiert nach Eignung für kleine Gewerbebetriebe – Preis, einfache Pflege und deutschsprachiger Support wiegen hier schwerer als Gestaltungsfreiheit. Die Sterne stehen für die Gesamtqualität des Anbieters und sind in allen unseren Artikeln gleich vergeben; sie folgen deshalb nicht der Reihenfolge in diesem Vergleich.

1. IONOS: Deutsche Server und Telefon rund um die Uhr
Rechenzentren im Inland, deutschsprachiger Support jederzeit erreichbar – hilfreich, wenn niemand im Betrieb Technik macht.
2. Jimdo: In einer Stunde online, Anbieter aus Hamburg
Geführter Aufbau, deutschsprachiger Support. Für Betriebe, in denen niemand Zeit für Webarbeit hat.
3. Wix: Wenn die Seite mitwachsen soll
Über 900 Vorlagen, Shop- und Buchungsfunktion für spätere Erweiterungen. Light ab 9 Euro pro Monat.
4. Webador: Schlank und in Minuten geändert
Wenige Einstellungen, deutschsprachige Oberfläche. Folgepreise ab 5,50 Euro pro Monat.
5. Hostinger: Günstigster Einstieg mit eigener Domain
Serverstandort in der EU wählbar. 2,99 Euro pro Monat netto bei 48 Monaten, regulär 11,99 Euro.
6. STRATO: Daten in Deutschland, Preise mit Mehrwertsteuer
Wirbt ausdrücklich mit DSGVO-konformem Hosting. Bruttopreise – praktisch ohne Vorsteuerabzug.
7. Squarespace: Der hochwertigste Auftritt
Vorlagen auf Agenturniveau – wenn ihr Geschäftskunden ansprecht. 14 Tage testen ohne Kreditkarte.
8. World4You: Für Betriebe in Österreich
Rechenzentrum und Support im Land, Preise inklusive 20 Prozent Umsatzsteuer.
9. SITE123: Nur als Übergangslösung
In etwa einer Stunde online, dafür kaum Gestaltungsfreiheit. Die gesamte Laufzeit wird vorab berechnet.

Die Anbieter im direkten Vergleich

Die wichtigsten Eckdaten auf einen Blick. Ohne Vorsteuerabzug zählt für dich der Bruttobetrag – rechne bei netto ausgezeichneten Anbietern die Mehrwertsteuer hinzu.

AnbieterPreis pro MonatDomainBesonderheit
IONOSAktionspreis im 1. Jahr1. Jahr inklusiveServer in Deutschland, Telefon rund um die Uhr
Jimdoab 9 € (Start)1. Jahr inklusiveGeführter Aufbau, Anbieter aus Hamburg
Wix9 € (Light) / 17 € (Core)1. Jahr inklusiveShop und Terminbuchung enthalten
Webador5,50–24 € nach Einstiegsrabattje nach TarifSehr schlanker Editor, deutschsprachig
Hostinger2,99 € netto (48 Mon.) / 11,99 € regulär1. Jahr inklusiveGünstigster Einstieg, EU-Serverwahl
STRATOab 1 € Aktion, inkl. MwSt.1. Jahr inklusiveBruttopreise, Server in Deutschland
Squarespacenetto ausgewiesen1. Jahr inklusiveHochwertigste Vorlagen, Server außerhalb der EU
World4You4 € inkl. 20 % öst. USt.1. Jahr kostenlosRechenzentrum in Österreich
SITE123Laufzeit vorab fälligje nach TarifAnbieterzeichen bleibt im Fußbereich

Die Anbieter im Detail

1. IONOS – Jemand geht ans Telefon, auf Deutsch

Die Oberfläche von IONOS

⭐ 4,5/5

IONOS LogoIONOS: Fürs Kleingewerbe im Detail
Serverstandort
Deutschland
Support
Telefon rund um die Uhr, deutschsprachig
Preisangabe
Netto und brutto
Domain
Im ersten Jahr enthalten
Passt zu
Betrieben ohne eigenes Technikwissen

In einem Kleingewerbe gibt es niemanden für IT – und genau deshalb steht IONOS hier vorn. Wenn die Seite nicht erreichbar ist oder die Mailadresse streikt, hilft eine telefonische Hotline rund um die Uhr auf Deutsch mehr als jede Funktionsliste. Das ist der Unterschied zwischen einem gelösten Problem und einem verlorenen Abend.

Dazu kommen Rechenzentren in Deutschland, was die Datenschutzangaben kurz hält, und eine Domain, die im ersten Jahr enthalten ist. Im ersten Jahr zahlst du weniger, anschließend den vollen Tarif – beide Werte siehst du beim Bestellen. Für gestalterische Ansprüche sind Wix und Squarespace die stärkeren Werkzeuge.

Stärken
  • Telefonische Erreichbarkeit rund um die Uhr auf Deutsch
  • Rechenzentren in Deutschland
  • Domain im ersten Jahr enthalten
  • Preise netto und brutto ausgewiesen
Schwächen
  • Weniger Gestaltungsfreiheit als bei Wix
  • Preissprung nach dem ersten Jahr
  • Vorlagen weniger hochwertig als bei Squarespace
IONOS: Hilfe am Telefon
Rechenzentren im Inland, deutschsprachiger Support rund um die Uhr erreichbar.

2. Jimdo – Wenn die Seite seit zwei Jahren aufgeschoben wird

Die Oberfläche von Jimdo

⭐ 4,3/5

Jimdo LogoJimdo: Fürs Kleingewerbe im Detail
Aufbau
Geführt, in unter einer Stunde
Anbieter
Hamburg, deutschsprachiger Support
Umfang
Bewusst reduziert
Gratis-Tarif
Play, dauerhaft kostenlos mit Subdomain
Passt zu
Betrieben ohne Zeit für Webarbeit

Die häufigste Website eines Kleingewerbes ist die, die nie entsteht – weil immer etwas Dringenderes dazwischenkommt. Jimdo löst genau das: Du beantwortest ein paar Fragen, setzt deine Texte ein, veröffentlichst. In der Zeit, die andere mit der Vorlagenauswahl verbringen, bist du fertig.

Jimdo kommt aus Hamburg, der Support antwortet auf Deutsch – nützlich bei Rückfragen zu Impressum und Datenschutz. Der Play-Tarif bleibt dauerhaft gratis, läuft aber unter einer Subdomain; für einen Gewerbebetrieb wirkt das unprofessionell. Wenn später ein Shop oder eine Terminbuchung dazukommen soll, stößt das Angebot an Grenzen.

Stärken
  • In unter einer Stunde online
  • Keine Gestaltungsentscheidungen nötig
  • Deutschsprachiger Support, Anbieter aus Hamburg
  • Kostenloser Tarif zum Ausprobieren
Schwächen
  • Kaum Erweiterungsmöglichkeiten
  • Wenig Gestaltungsspielraum
  • Gratis-Tarif nur mit Subdomain
Jimdo: Endlich online
Geführter Aufbau, deutschsprachiger Support, Anbieter aus Hamburg.

3. Wix – Die Wahl, wenn du nicht weißt, wohin es geht

Die Oberfläche von Wix

⭐ 4,7/5

Wix LogoWix: Fürs Kleingewerbe im Detail
Vorlagen
Über 900
Editor
Frei positionierbar
Erweiterbar
Shop und Terminbuchung enthalten
Serverstandort
Außerhalb Deutschlands
Preise
Light 9 €/Monat, Core 17 €

Viele Kleingewerbe verändern sich: Aus Dienstleistung wird Verkauf, aus Laufkundschaft werden Termine. Wix ist der Anbieter, bei dem du diese Schritte gehen kannst, ohne die Seite neu zu bauen – Shop-Funktion und Terminbuchung sind bereits an Bord, du schaltest sie frei, wenn du sie brauchst.

Der Preis dafür ist Zeit beim ersten Aufbau: Die vielen Einstellungen kosten einen Abend mehr als bei Jimdo. Light liegt bei 9 Euro im Monat, Core bei 17 Euro. Beachte, dass die Vorlage nach der Veröffentlichung nicht mehr gewechselt werden kann und die Server nicht in Deutschland stehen.

Stärken
  • Shop und Terminbuchung bereits enthalten
  • Größte Vorlagenauswahl im Vergleich
  • Wächst mit dem Betrieb mit
  • Domain im ersten Jahr enthalten
Schwächen
  • Mehr Zeitaufwand beim ersten Aufbau
  • Serverstandort nicht in Deutschland
  • Vorlage nach Veröffentlichung nicht wechselbar
Wix: Wächst mit
Shop und Terminbuchung bereits enthalten, über 900 Vorlagen. Light ab 9 Euro pro Monat.

4. Webador – Öffnungszeiten ändern, ohne jemanden zu fragen

Die Oberfläche von Webador

⭐ 3,7/5

Webador LogoWebador: Fürs Kleingewerbe im Detail
Editor
Schlank, wenige Einstellungen
Sprache
Deutschsprachige Oberfläche
Gratis-Tarif
Vorhanden, mit Subdomain
Folgepreise
Ab 5,50 €/Monat, gestaffelt bis 24 €
Passt zu
Betrieben mit wenigen Seiten

Die Seite eines Kleingewerbes ändert sich selten grundlegend, aber regelmäßig im Detail: neue Öffnungszeiten, ein anderer Preis, eine zusätzliche Leistung. Bei Webador öffnest du die Seite, änderst die Zeile und veröffentlichst. Ohne Anleitung, ohne Nachfrage bei jemandem.

Zum Start gibt es Rabatt, danach kostet es je nach Stufe und Zahlweise 5,50 bis 24 Euro monatlich. Für Shop, Terminbuchung oder mehrere Standorte fehlen die Möglichkeiten – wenn das absehbar ist, nimm lieber gleich Wix.

Stärken
  • Änderungen ohne Einarbeitung möglich
  • Deutschsprachige Oberfläche
  • Kostenloser Tarif zum Testen
  • Schnell aufgebaut
Schwächen
  • Kein Shop, keine Terminbuchung
  • Kaum Gestaltungsspielraum
  • Für wachsende Betriebe zu schlicht
Webador: In zwei Minuten geändert
Wenige Einstellungen, deutschsprachige Oberfläche. Folgepreise ab 5,50 Euro pro Monat.

5. Hostinger – Wenn jeder Euro zählt

Die Oberfläche von Hostinger

⭐ 4,2/5

Hostinger LogoHostinger: Fürs Kleingewerbe im Detail
Serverstandort
Innerhalb der EU wählbar
Preisangabe
Netto
Support
Chat rund um die Uhr, kein Telefon
Aktionspreis
2,99 €/Monat netto bei 48 Monaten
Regulärpreis
11,99 €/Monat

Bei einem Kleingewerbe kommt das Geld aus der eigenen Tasche, und da fällt jeder laufende Posten auf. Hostinger ist der günstigste Einstieg im Vergleich, die Domain ist im ersten Jahr enthalten, und KI-Werkzeuge bringen die erste Fassung schnell online.

Achte auf die Bedingungen: Die 2,99 Euro netto gelten nur bei 48 Monaten Laufzeit, sonst kostet der Tarif 11,99 Euro. Als Kleinunternehmer ohne Vorsteuerabzug zahlst du die Mehrwertsteuer obendrauf – rechne also mit dem Bruttobetrag. Telefon-Support gibt es nicht.

Stärken
  • Niedrigster Einstiegspreis im Vergleich
  • Domain im ersten Jahr enthalten
  • Serverstandort innerhalb der EU wählbar
  • KI-Werkzeuge beschleunigen den Aufbau
Schwächen
  • Aktionspreis nur bei 48 Monaten Vorauszahlung
  • Kein Telefon-Support
  • Preise netto ausgewiesen
  • Ohne Vorsteuerabzug höher als er wirkt
Hostinger: Günstigster Einstieg
Domain im ersten Jahr enthalten. 2,99 Euro pro Monat netto bei 48 Monaten, regulär 11,99 Euro.

6. STRATO – Bruttopreise, die zu deiner Rechnung passen

Die Oberfläche von STRATO

⭐ 4,1/5

STRATO LogoSTRATO: Fürs Kleingewerbe im Detail
Serverstandort
Deutschland
Preisangabe
Inklusive Mehrwertsteuer
Support
Deutschsprachig
Werbeaussage
DSGVO-konformes Hosting
Passt zu
Kleinunternehmern ohne Vorsteuerabzug

Ein Punkt, der hier mehr zählt als anderswo: STRATO weist seine Preise inklusive Mehrwertsteuer aus. Wer die Kleinunternehmerregelung nutzt, zieht keine Vorsteuer ab – der Bruttobetrag ist also der Betrag, den du tatsächlich zahlst. Bei netto auszeichnenden Anbietern musst du im Kopf umrechnen und liegst sonst um fast ein Fünftel daneben.

Dazu kommen Rechenzentren und Support in Deutschland; der Anbieter wirbt ausdrücklich mit DSGVO-konformem Hosting. Der Editor ist funktional, aber weniger modern als bei den Spitzenreitern, und Shop oder Terminbuchung fehlen.

Stärken
  • Bruttopreise passen zur Kleinunternehmerregelung
  • Rechenzentren und Support in Deutschland
  • Wirbt ausdrücklich mit DSGVO-Konformität
  • Günstige Aktionspreise
Schwächen
  • Kein Shop, keine Terminbuchung
  • Editor weniger modern als bei Wix
  • Begrenzte Gestaltungsmöglichkeiten
STRATO: Preise inklusive Steuer
DSGVO-konformes Hosting, Rechenzentren in Deutschland, Bruttopreise ausgewiesen.

7. Squarespace – Wenn Geschäftskunden mitlesen

Die Oberfläche von Squarespace

⭐ 3,9/5

Squarespace LogoSquarespace: Fürs Kleingewerbe im Detail
Vorlagen
Auf Agenturniveau
Editor
Abschnittsbasiert
Bilddarstellung
Großformatig
Serverstandort
Außerhalb der EU
Testphase
14 Tage ohne Kreditkarte

Nicht jedes Kleingewerbe arbeitet für Privatkunden. Wer Unternehmen beliefert oder berät, wird vor dem ersten Gespräch nachgeschlagen – und dann entscheidet der Eindruck. Squarespace liefert ohne Gestaltungsaufwand ein Ergebnis, das nach Betrieb aussieht und nicht nach Nebenbeschäftigung.

Zwei Einschränkungen: Die Server stehen außerhalb der EU, und die Preise werden netto ausgewiesen – ohne Vorsteuerabzug kommt also noch die Mehrwertsteuer dazu. Testen kannst du 14 Tage ohne Kreditkarte, was für eine Entscheidung ausreicht.

Stärken
  • Hochwertigster Eindruck im Vergleich
  • Vorlagen auf Agenturniveau
  • Editor schützt vor Gestaltungsfehlern
  • 14 Tage testen ohne Zahlungsdaten
Schwächen
  • Server außerhalb der EU
  • Preise netto ausgewiesen
  • Kein dauerhaft kostenloser Tarif
  • Kein deutschsprachiger Telefon-Support
Squarespace: Auftritt für Geschäftskunden
Vorlagen auf Agenturniveau ohne Gestaltungsaufwand. 14 Tage testen ohne Kreditkarte.

8. World4You – Für Betriebe in Österreich

Die Oberfläche von World4You

⭐ 3,7/5

World4You LogoWorld4You: Fürs Kleingewerbe im Detail
Serverstandort
Österreich
Support
Deutschsprachig
Preisangabe
Inklusive 20 % Umsatzsteuer
Domain
Im ersten Jahr kostenlos
Passt zu
Gewerbetreibenden in Österreich

Für einen Betrieb in Österreich ist World4You die naheliegende Wahl: Rechenzentrum im Land, deutschsprachiger Support, Preise inklusive der österreichischen Umsatzsteuer. Beachte, dass für Gewerbeanmeldung und Kleinunternehmerregelung dort andere Vorschriften gelten als die in diesem Artikel beschriebenen deutschen.

Für deutsche Betriebe ergibt der Anbieter wenig Sinn. Die eingerechnete österreichische Steuer macht den Vergleich unnötig kompliziert, und inländische Rechenzentren liegen näher. Der Funktionsumfang bewegt sich im Mittelfeld.

Stärken
  • Rechenzentrum und Support in Österreich
  • Preise inklusive Umsatzsteuer
  • Domain im ersten Jahr kostenlos
  • Deutschsprachiger Ansprechpartner
Schwächen
  • Für deutsche Betriebe kein Vorteil
  • Kein Shop, keine Terminbuchung
  • Funktionsumfang im Mittelfeld
World4You: Für Betriebe in Österreich
Rechenzentrum und Support im Land, Umsatzsteuer bereits enthalten.

9. SITE123 – Nur für den Übergang

Die Oberfläche von SITE123

⭐ 3,2/5

SITE123 LogoSITE123: Fürs Kleingewerbe im Detail
Aufbau
In etwa einer Stunde fertig
Gestaltung
Stark eingeschränkt
Zahlung
Gesamte Laufzeit im Voraus
Rückerstattung
Innerhalb von 14 Tagen
Hinweis
Anbieterzeichen bleibt im Fußbereich

Wenn du gerade angemeldet hast und kurzfristig etwas Verlinkbares brauchst, bringt SITE123 dich in etwa einer Stunde online. Der Aufbau läuft geführt, Entscheidungen nimmt dir das System ab.

Als dauerhafte Betriebsseite taugt das Angebot nicht. Die gesamte Vertragslaufzeit wird sofort abgerechnet, erstattet wird nur innerhalb von 14 Tagen – bei einem Gewerbe, das gerade erst anläuft, bindet das unnötig Geld. Und das Anbieterzeichen im Fußbereich bleibt auch im Bezahltarif stehen.

Stärken
  • In etwa einer Stunde online
  • Geführter Aufbau ohne Entscheidungen
  • Sehr niedriger Einstiegspreis
Schwächen
  • Gesamte Laufzeit wird vorab berechnet
  • Anbieterzeichen bleibt im Fußbereich
  • Kaum Gestaltungsfreiheit
  • Keine Erweiterungsmöglichkeiten
SITE123: Schnelle Übergangslösung
In etwa einer Stunde online. Achtung: Die gesamte Laufzeit wird im Voraus berechnet.

Ein weiterer Anbieter

AnbieterModellPasst zuZu bedenken
WebnodeBaukasten mit MehrsprachigkeitBetrieben mit Kunden im AuslandKleiner Funktionsumfang, begrenzter Speicher

Welcher Anbieter passt zu deinem Betrieb?

  • Bei dir macht niemand Technik: IONOS. Eine Telefonnummer, unter der jemand auf Deutsch rangeht, ist mehr wert als jede Funktion.
  • Die Seite schiebst du seit zwei Jahren auf: Jimdo. In unter einer Stunde steht etwas Vorzeigbares.
  • Vielleicht kommt später ein Shop oder Termine dazu: Wix. Beides ist schon an Bord, du schaltest es frei, wenn du es brauchst.
  • Du nutzt die Kleinunternehmerregelung und rechnest genau: STRATO. Die Bruttopreise sind der Betrag, den du tatsächlich zahlst.
  • Deine Kunden sind Unternehmen: Squarespace. Der Auftritt entscheidet oft schon vor dem ersten Gespräch.

Kleingewerbe oder Kleinunternehmer? Zwei Begriffe, zwei Gesetze

Diese Verwechslung ist die häufigste im deutschen Gründervokabular – und sie führt direkt zu Fehlern auf der Website. Die beiden Begriffe klingen ähnlich, stammen aber aus verschiedenen Rechtsgebieten und haben nichts miteinander zu tun.

KleingewerbeKleinunternehmer
RechtsgebietHandelsrechtUmsatzsteuerrecht
Grundlage§ 1 Abs. 2 HGB§ 19 UStG
RegeltOb du Kaufmann bistOb du Umsatzsteuer ausweist
FolgeKein Handelsregister, keine BilanzKeine Umsatzsteuer, kein Vorsteuerabzug
GrenzenKeine festen Zahlen – es zählt Art und Umfang des Betriebs25.000 € Vorjahr, 100.000 € laufendes Jahr
Gilt auch für Freiberufler?Nein, sie betreiben kein GewerbeJa

Ein Kleingewerbe ist ein Gewerbebetrieb, der nach Art oder Umfang keinen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert. Das ergibt sich im Umkehrschluss aus § 1 Abs. 2 HGB. Es ist damit keine Rechtsform, sondern eine Einordnung – du führst dein Gewerbe als Einzelunternehmer oder als GbR, und haftest in beiden Fällen unbeschränkt mit deinem Privatvermögen.

Beachte dabei einen Punkt, der oft falsch dargestellt wird: Für die Frage, ob du Kaufmann wirst, gibt es keine festen Umsatzgrenzen. Maßgeblich ist, ob Art und Umfang deines Betriebs einen kaufmännisch eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordern – eine Beurteilung, keine Rechnung. Die häufig genannten 800.000 Euro Umsatz und 80.000 Euro Jahresüberschuss stammen aus § 241a HGB und betreffen etwas anderes: die Befreiung von der Buchführungspflicht für Einzelkaufleute, also für Betriebe, die bereits Kaufmann sind. Als Kleingewerbetreibender ohne Kaufmannseigenschaft ermittelst du deinen Gewinn per Einnahmen-Überschuss-Rechnung, solange keine steuerliche Buchführungspflicht nach § 141 AO entsteht.

Und die beiden Status können zusammentreffen, müssen aber nicht: Ein Kleingewerbe kann die Kleinunternehmerregelung nutzen, und ein eingetragener Kaufmann mit wenig Umsatz kann Kleinunternehmer sein.

Was daraus fürs Impressum folgt

Die Steuernummer gehört nicht ins Impressum Das ist der häufigste Fehler auf Seiten von Kleingewerbetreibenden. § 5 DDG verlangt die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer – nicht die Steuernummer, die du vom Finanzamt bekommen hast. Beides sind verschiedene Nummern. Wenn du als Kleinunternehmer keine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer hast, entfällt die Angabe schlicht; du musst keine nur für das Impressum beantragen. Die Steuernummer dort zu veröffentlichen bringt dir keinen Vorteil und gibt Daten preis, die niemanden etwas angehen.
  • Kein Handelsregister, keine Registerangaben. Als Kleingewerbe bist du nicht eingetragen – also entfallen Registergericht und Registernummer. Trag dort nichts ein, was nicht existiert.
  • Kein Rechtsformzusatz. Anders als bei einer UG oder GmbH gibt es nichts zu ergänzen. Es genügt dein vollständiger Vor- und Nachname, dazu eine Geschäftsbezeichnung, falls du eine führst.
  • Ladungsfähige Anschrift, kein Postfach. Die Adresse muss eine sein, unter der dich Post rechtswirksam erreicht.
  • Zwei Kontaktwege. E-Mail plus eine weitere unmittelbare Möglichkeit, in der Regel die Telefonnummer.
  • Der Hinweis auf § 19 UStG gehört nicht ins Impressum, sondern auf deine Rechnungen. Dort begründet er, warum keine Umsatzsteuer ausgewiesen ist.

Die Impressumspflicht nach § 5 DDG gilt unabhängig vom Umsatz – die Kleinunternehmerregelung ändert daran nichts. Der Link muss von jeder Seite erreichbar und eindeutig beschriftet sein; üblich sind höchstens zwei Klicks. Fehlende oder falsche Angaben können abgemahnt werden, behördlich drohen Bußgelder bis zu 50.000 Euro (Übersicht zum Impressum für Einzelunternehmer).

So haben wir bewertet

Ausgewertet haben wir die Tarifseiten der Anbieter im September 2026, mit Blick auf einfache Pflege, Support-Sprache und -Kanäle, Erweiterbarkeit um Shop und Terminbuchung, Serverstandort sowie Preise mit Laufzeit und Folgepreis. Die Reihenfolge richtet sich nach der Eignung für kleine Gewerbebetriebe und nicht nach der Gesamtbewertung – deshalb steht IONOS vor Wix, obwohl Wix insgesamt besser abschneidet. Bei den Preisen weisen wir aus, ob netto oder brutto ausgezeichnet wird, weil das ohne Vorsteuerabzug einen spürbaren Unterschied macht. Die rechtlichen Angaben stützen sich auf § 1 Abs. 2 HGB, § 241a HGB, § 19 UStG und § 5 DDG. Sie ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung. Einen weiteren Anbieter nennen wir zur Orientierung, ohne Preise. Die Sterne stehen für die Gesamtqualität des Anbieters und sind in allen unseren Artikeln gleich vergeben.

Fazit

Für die meisten Kleingewerbe ist IONOS die vernünftigste Wahl, weil eine erreichbare Telefonnummer auf Deutsch in einem Betrieb ohne IT mehr wert ist als jede Funktionsliste. Schiebst du die Seite seit Langem auf, bringt dich Jimdo in einer Stunde ans Ziel. Ist absehbar, dass später ein Shop oder Termine dazukommen, nimm gleich Wix. Und wer die Kleinunternehmerregelung nutzt und genau rechnet, findet bei STRATO Bruttopreise, die keine Umrechnung brauchen.

Bevor du veröffentlichst, geh das Impressum einmal durch. Zwei Dinge kosten nichts und ersparen Ärger: Streiche die Steuernummer, falls sie dort steht – gefordert ist die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, und wenn du keine hast, entfällt die Angabe. Und trag keine Registerangaben ein, denn als Kleingewerbe bist du nicht im Handelsregister. Beides sind Fehler, die aus derselben Verwechslung entstehen, und beide sind in fünf Minuten behoben.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Kleingewerbe und Kleinunternehmer?

Zwei verschiedene Rechtsgebiete. Kleingewerbe ist ein handelsrechtlicher Status nach § 1 Abs. 2 HGB und bedeutet, dass du kein Kaufmann bist – kein Handelsregister, keine Bilanz. Kleinunternehmer ist ein umsatzsteuerlicher Status nach § 19 UStG und regelt nur, ob du Umsatzsteuer ausweist. Beides kann zusammentreffen, muss aber nicht.

Ist Kleingewerbe eine Rechtsform?

Nein. Es ist eine Einordnung, keine Rechtsform. Du führst dein Gewerbe als Einzelunternehmer oder als GbR – und haftest in beiden Fällen unbeschränkt mit deinem Privatvermögen. Wer die Haftung begrenzen will, braucht eine UG oder GmbH; dann handelt es sich allerdings nicht mehr um ein Kleingewerbe.

Gehört die Steuernummer ins Impressum?

Nein, und das ist der häufigste Fehler. § 5 DDG verlangt die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, nicht die Steuernummer vom Finanzamt. Das sind zwei verschiedene Nummern. Hast du als Kleinunternehmer keine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, entfällt die Angabe einfach – du musst keine nur fürs Impressum beantragen.

Muss ich Registerangaben ins Impressum schreiben?

Nur wenn du eingetragen bist. Als Kleingewerbe bist du nicht im Handelsregister, also entfallen Registergericht und Registernummer. Trag dort nichts ein, was nicht existiert – falsche Angaben sind genauso angreifbar wie fehlende.

Brauche ich überhaupt ein Impressum?

Ja, sobald du die Website geschäftsmäßig betreibst. Die Pflicht nach § 5 DDG gilt unabhängig vom Umsatz; die Kleinunternehmerregelung ändert daran nichts. Der Link muss von jeder Seite erreichbar und eindeutig beschriftet sein. Fehlende Angaben können abgemahnt werden, behördlich drohen Bußgelder bis 50.000 Euro.

Wo gehört der Hinweis auf § 19 UStG hin?

Auf deine Rechnungen, nicht ins Impressum. Dort begründet er, warum keine Umsatzsteuer ausgewiesen ist. Eine bestimmte Formulierung ist nicht vorgeschrieben, solange sie eindeutig auf die Kleinunternehmerregelung verweist.

Welche Umsatzgrenzen gelten?

Für die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG: höchstens 25.000 Euro im Vorjahr und voraussichtlich nicht mehr als 100.000 Euro im laufenden Jahr. Für die handelsrechtliche Einordnung gibt es dagegen keine festen Zahlen – dort zählt, ob Art und Umfang des Betriebs einen kaufmännisch eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordern.

Können Freiberufler ein Kleingewerbe führen?

Nein. Freiberufler wie Ärzte, Anwälte, Journalisten oder Ingenieure betreiben kein Gewerbe – für sie entfällt die Gewerbeanmeldung, es genügt die Anzeige beim Finanzamt. Die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG können sie dagegen nutzen, die gilt für beide Gruppen.

Welcher Baukasten eignet sich für ein Kleingewerbe?

IONOS, wenn niemand im Betrieb Technik macht – die telefonische Hotline auf Deutsch ist dort das entscheidende Argument. Jimdo, wenn die Seite endlich entstehen soll. Wix, wenn später ein Shop oder Termine dazukommen könnten. Und STRATO, wenn du ohne Vorsteuerabzug mit Bruttopreisen rechnen willst.

Warum ist die Preisauszeichnung relevant?

Weil du als Kleinunternehmer keine Vorsteuer abziehst. Der Nettopreis eines Anbieters ist für dich also nicht der Betrag, den du zahlst – es kommt die Mehrwertsteuer hinzu. STRATO weist brutto aus, die meisten anderen netto. Rechne das um, sonst liegst du beim Vergleich deutlich daneben.

Brauche ich neben der Website ein Google-Profil?

Bei einem ortsgebundenen Betrieb unbedingt, oft bringt es sogar mehr Anfragen als die Seite selbst. Pflege dort Öffnungszeiten, Telefonnummer, Leistungen und Fotos und verlinke auf deine Website. Die eigene Seite bleibt trotzdem wichtig – sie gehört dir, das Profil nicht.

Was kostet eine Website fürs Kleingewerbe?

Je nach Anbieter und Laufzeit rund 3 bis 17 Euro monatlich, ohne Vorsteuerabzug jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer. Jimdo startet bei 9 Euro, Webador ab 5,50 Euro als Folgepreis, Hostinger bei 2,99 Euro netto in der Aktion und 11,99 Euro regulär. Prüfe immer den Folgepreis nach dem ersten Jahr.

Ab welchem Umsatz werde ich Kaufmann?

Es gibt keine feste Grenze. § 1 Abs. 2 HGB stellt darauf ab, ob Art und Umfang deines Betriebs einen kaufmännisch eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordern – das ist eine Beurteilung, keine Rechnung. Die oft genannten 800.000 Euro Umsatz und 80.000 Euro Jahresüberschuss stammen aus § 241a HGB und betreffen die Befreiung von der Buchführungspflicht für Einzelkaufleute, nicht die Kaufmannseigenschaft.