Bei Jimdo bauen Sie Ihre Website erst fertig und zahlen dann – der Gratistarif läuft ohne Zeitlimit. Einen Gutscheincode brauchen Sie nicht.
Den Preisvorteil steckt Jimdo direkt in die Laufzeit: Wer sich für zwölf Monate bindet, zahlt je nach Paket 10 bis 17 % weniger als bei monatlicher Abrechnung. Das ist der eine Hebel. Der andere ist die Tarifwahl – und dabei lohnt ein genauer Blick, denn zwischen den Paketen liegen mehr als nur ein paar Euro.
Ein Hinweis vorweg, der Ihnen Ärger erspart: In vielen Vergleichen stehen für Jimdo noch Preise von 9 € aufwärts. Die stimmen nicht mehr. Wir haben die aktuellen Tarife geprüft, die Jahreskosten hochgerechnet und zusammengestellt, worauf Sie vor dem Abschluss achten sollten. Stand: September 2026.
Gibt es einen Jimdo-Gutscheincode?
Sie brauchen keinen. Jimdo arbeitet nicht mit Rabattcodes, sondern staffelt die Preise nach Vertragslaufzeit – der günstigere Betrag erscheint automatisch, sobald Sie sich für zwölf Monate entscheiden. Dazu kommt der kostenlose Tarif, mit dem sich die komplette Seite aufbauen lässt, bevor auch nur ein Euro fließt. Genau das ist der praktische Weg, sich für das richtige Paket zu entscheiden statt zu raten.
0 €So viel kostet der Einstieg: Der Gratistarif läuft dauerhaft, ohne Kreditkarte und ohne Ablaufdatum.In fünf Schritten zum günstigsten Preis
Was kostet Jimdo?
Fünf Website-Pakete, vom Gratiszugang bis zur Profistufe. Die Beträge gelten bei zwölf Monaten Vertragslaufzeit und verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer. Bei monatlicher Abrechnung kommen je nach Paket 10 bis 17 % obendrauf.
Der Sprung von Start auf Grow ist der entscheidende: Aus 10 Seiten werden 50, aus 30 GB werden 50, dazu kommen SEO-Funktionen und Besucherstatistiken. Acht Euro im Monat mehr, dafür eine Seite, die wachsen darf. Start passt für eine schlanke Visitenkarte mit wenigen Unterseiten – wer einen Blog plant oder mehrere Leistungen einzeln darstellen will, stößt dort schnell an die Grenze.
Für wen lohnt sich welcher Tarif?
- Free zum Bauen und Ausprobieren. Fünf Seiten, 5 GB, eine Jimdo-Adresse und Werbeeinblendungen. Für einen öffentlichen Auftritt zu wenig, zum Kennenlernen des Baukastens genau richtig – und ohne Ablaufdatum.
- Start für die kompakte Visitenkarte. Eigene Domain, keine Werbung, zehn Unterseiten. Passt für Freiberufler mit klarem Angebot, stößt aber an Grenzen, sobald ein Blog oder viele Einzelseiten dazukommen.
- Grow für die meisten Selbstständigen. Fünfzig Seiten, 50 GB, SEO-Funktionen und Besucherstatistiken – hier wird aus der Visitenkarte eine Website, die man pflegen und ausbauen kann.
- Grow Legal für alle mit Rechtsunsicherheit. Der einzige Tarif mit abmahnsicheren, laufend aktualisierten Rechtstexten für Impressum, Datenschutz und Widerruf. Neun Euro Aufpreis gegenüber Grow – wer sonst ein separates Abo dafür bucht, rechnet das gegen.
- Unlimited für umfangreiche Projekte. Unbegrenzt viele Seiten, 500 GB und der schnellste Support. Bei 600 € im Jahr sollte der Bedarf belegt sein, nicht gefühlt.
Einen Onlineshop rechnet Jimdo separat ab, nach vorliegenden Angaben mit 20 bis 50 € im Monat zusätzlich – dafür ohne Verkaufsprovision. Wer vor allem verkaufen will, vergleicht diese Summe besser mit den übrigen Baukästen, bevor er sich festlegt.
Was Jimdo gut kann – und was nicht
Der Baukasten ist bewusst schlank gehalten. Das macht ihn schnell, setzt aber auch Grenzen.
- Einfacher Einstieg: Die Bedienung ist auf Leute zugeschnitten, die keine Zeit mit Technik verbringen wollen. Ein KI-gestützter Assistent legt Struktur und Design auf Basis weniger Angaben an.
- Domain und Verschlüsselung dabei: Ab dem Start-Paket gehört eine eigene Domain im ersten Jahr dazu, die sichere Verbindung per HTTPS ist in jedem Tarif enthalten – auch im kostenlosen.
- Rechtstexte als Produkt: Abmahnsichere Texte mit laufender Aktualisierung gibt es bei kaum einem Baukasten im Paket. Für Selbstständige, die das sonst extra einkaufen, ist das ein handfester Punkt.
- Begrenzte Gestaltungsfreiheit: Die Vorlagenauswahl ist überschaubar und das Design weniger frei anpassbar als bei den großen Wettbewerbern. Wer ein eigenes Layout im Kopf hat, wird das merken.
- Seitenlimit beachten: Anders als bei vielen Baukästen begrenzt Jimdo die Zahl der Unterseiten je Tarif. Zählen Sie vor dem Abschluss durch, wie viele Sie brauchen – das entscheidet die Tarifwahl oft stärker als der Speicherplatz.
Mehr zu Bedienung, Vorlagen und Leistung steht im Jimdo Testbericht. Wer mehr Gestaltungsfreiheit sucht, findet sie eher bei Wix oder mit einem der WordPress-Anbieter.
So zahlen Sie bei Jimdo weniger
Angebote anderer Baukästen
Drei Alternativen mit laufenden Aktionen, falls Sie vergleichen möchten:
Beim Vergleich lohnt der Blick auf die Steuer: Jimdo, Webador und Wix weisen brutto aus, Squarespace netto. Und achten Sie auf die Seitenzahl – dort ist Jimdo strenger als die meisten.
Häufig gestellte Fragen zum Jimdo Gutschein
Sie brauchen keinen. Jimdo arbeitet nicht mit Rabattcodes, sondern staffelt die Preise nach Vertragslaufzeit – der günstigere Betrag erscheint automatisch, sobald Sie sich für zwölf Monate entscheiden. Dazu kommt der kostenlose Tarif ohne Ablaufdatum, mit dem Sie die Seite komplett aufbauen können, bevor Sie zahlen.
Bei zwölf Monaten Laufzeit und inklusive Mehrwertsteuer: Free 0 Euro, Start 12 Euro, Grow 20 Euro, Grow Legal 29 Euro und Unlimited 50 Euro im Monat. Auf ein Jahr gerechnet sind das 144, 240, 348 beziehungsweise 600 Euro. Bei monatlicher Abrechnung kommen je nach Paket 10 bis 17 Prozent obendrauf.
Dafür gibt es zwei Gründe, die oft vermischt werden. Zum einen die Zahlungsweise: 12, 20 und 50 Euro gelten für die Jahreslaufzeit, 14, 22 und 57 Euro für dieselben Pakete bei monatlicher Abrechnung. Zum anderen eine Preiserhöhung – vor rund einem Jahr kosteten dieselben Tarife 9, 15 und 39 Euro, also etwa 25 Prozent weniger.
Ja, der Free-Tarif hat kein Ablaufdatum und verlangt keine Kreditkarte. Enthalten sind fünf Unterseiten und 5 GB Speicher, die Seite läuft allerdings unter einer Jimdo-Adresse und zeigt Werbung. Für einen öffentlichen Auftritt reicht das nicht, zum Bauen und Ausprobieren vollkommen.
Für die meisten Grow. Der Sprung von Start bedeutet 50 statt 10 Unterseiten, 50 statt 30 GB Speicher sowie SEO-Funktionen und Besucherstatistiken – für acht Euro mehr im Monat. Start reicht nur für eine schlanke Visitenkarte ohne Blog und ohne viele Einzelseiten.
Der einzige Jimdo-Tarif mit abmahnsicheren Rechtstexten für Impressum, Datenschutzerklärung und Widerrufsbelehrung, die laufend aktualisiert werden. Er kostet neun Euro mehr als Grow. Wer solche Texte ohnehin über ein separates Abo bezieht, sollte beide Varianten gegeneinander rechnen – oft ist die Paketlösung günstiger.
Fünf im Free-Tarif, zehn bei Start, jeweils 50 bei Grow und Grow Legal, unbegrenzt bei Unlimited. Anders als viele Wettbewerber begrenzt Jimdo die Seitenzahl je Paket – zählen Sie vor dem Abschluss durch, wie viele Sie brauchen. Dieser Punkt entscheidet die Tarifwahl häufig stärker als der Speicherplatz.
Ab dem Start-Paket ja, kostenlos für das erste Jahr. Danach wird sie regulär berechnet, was mit der ersten Verlängerung zusammenfällt. Im Free-Tarif gibt es keine eigene Domain – die Seite läuft dort unter einer Jimdo-Adresse.
Nach vorliegenden Angaben zusätzlich 20 bis 50 Euro im Monat, je nach Umfang – dafür fällt keine Verkaufsprovision an. Der Shop ist also ein eigenes Produkt neben dem Website-Tarif. Wer vor allem verkaufen möchte, sollte diese Gesamtsumme mit anderen Baukästen vergleichen.
Ja, nach Ablauf der gewählten Laufzeit. Tragen Sie sich das Verlängerungsdatum am Tag des Abschlusses ein und prüfen Sie rechtzeitig, ob der Tarif noch passt. Weil Jimdo die Preise zuletzt angehoben hat, lohnt sich dieser Blick besonders.
Befristete Nachlässe tauchen erfahrungsgemäß rund um die großen Verkaufstermine im November und zum Jahreswechsel auf. Ein festes Enddatum nennt der Anbieter dabei nicht. Wenn Ihr Projekt nicht eilt, notieren Sie sich den aktuellen Preis und schauen Sie in diesen Wochen erneut.
Der Vorteil hängt an der Laufzeit, nicht am Neukundenstatus. Wer monatlich zahlt, kann zum nächsten Verlängerungstermin auf die Jahreslaufzeit umstellen und ab dann den niedrigeren Satz nutzen. Das unterscheidet Jimdo von Anbietern, die ihre Nachlässe ausschließlich Neukunden gewähren.
