Bis zu 73 % Nachlass, und schon das kleinste Paket erlaubt zehn Websites. 135 Dollar für drei Jahre – danach kippt die Rechnung.
Dann endet die Erstlaufzeit, und aus 135 werden rund 396 Dollar für die nächsten drei Jahre. Beim Baby-Paket ist der Sprung noch größer: von 162 auf 594 Dollar. Das ist bei Hostern mit Einstiegsrabatt üblich, hier aber besonders ausgeprägt – und der Grund, warum der Monatspreis allein wenig aussagt. Dazu kommt: HostGator führt keine Europreise, rechnet in US-Dollar ab und schlägt die Mehrwertsteuer gesondert auf.
Wir haben alle drei Pakete samt Verlängerungssätzen zusammengestellt und dabei eine Struktur gefunden, die viele Vergleichsseiten noch falsch wiedergeben. Stand: September 2026.
Gibt es einen HostGator-Gutscheincode?
Sie brauchen keinen. Der Nachlass hängt an der Laufzeit und erscheint im Warenkorb, sobald Sie eine Vertragsdauer wählen. Je länger die Bindung, desto niedriger der Monatssatz – bei 36 Monaten ist er am geringsten. Rechnerisch liegt der Nachlass zwischen 66 und 73 %, also höher, als viele Gutscheinseiten angeben.
bis 73 %Auf das Baby-Paket bei 36 Monaten Laufzeit – gerechnet gegen den späteren Verlängerungssatz.In fünf Schritten zum Aktionspreis
Was kostet HostGator?
Drei Shared-Hosting-Pakete bei 36 Monaten Laufzeit. Der Anbieter wechselt seine Aktionspreise häufig, je nach Kampagne können die Einstiegssätze abweichen. Alle Beträge verstehen sich ohne Mehrwertsteuer.
Der Sprung von Hatchling auf Baby kostet 75 Cent im Monat und verdoppelt Websites wie Speicher – von zehn auf zwanzig Seiten und von 10 auf 20 GB. Über die gesamten drei Jahre beträgt der Aufpreis 27 $. Gemessen daran, dass sich die Kapazität verdoppelt, ist das der am leichtesten zu rechtfertigende Schritt im Angebot.
| Paket | Erste 36 Monate | Nächste 36 Monate | Websites und Speicher |
|---|---|---|---|
| Hatchling | 135 $ | rund 396 $ | 10 Websites · 10 GB |
| Baby | 162 $ | rund 594 $ | 20 Websites · 20 GB |
| Business | 225 $ | rund 792 $ | 50 Websites · 50 GB |
Alle Beträge in der Tabelle verstehen sich ohne Mehrwertsteuer. Für Privatkunden in Deutschland kommen 19 % hinzu – aus 135 $ werden also rund 161 $, aus 162 $ rund 193 $. Die mittlere Spalte ist dabei die entscheidende: Wer nach der Erstlaufzeit bleibt, zahlt beim Hatchling-Paket fast das Dreifache. Noch teurer wird es bei kürzeren Laufzeiten, dort nennt der Anbieter für Hatchling 17,59 $ im Monat.
Für wen lohnt sich welches Paket?
- Hatchling für den Einstieg. Zehn Websites und 10 GB reichen für private Seiten und kleine Auftritte – der Anbieter nennt rund 40.000 Besuche im Monat als Richtwert. Für zehn Projekte ist das allerdings knapp bemessen.
- Baby für die meisten. Zwanzig Websites und 20 GB für 75 Cent mehr im Monat. Über drei Jahre sind das 27 $ Aufpreis – dafür bekommen Sie die doppelte Kapazität. Der Anbieter gibt für dieses Paket zudem rund 50.000 Besuche im Monat als Richtwert an.
- Business für Agenturen und Shops. Fünfzig Websites, 50 GB, dazu eine eigene IP-Adresse und Datenschutz für die Domain. Sinnvoll, sobald Sie viele Kundenprojekte betreuen.
Was HostGator ausmacht
- Datenverkehr ohne Limit: In allen drei Paketen. Anders als beim Speicher, der auf 10 bis 50 GB gestaffelt ist, müssen Sie den Traffic nicht im Blick behalten.
- cPanel als Verwaltung: Die verbreitetste Oberfläche im Hosting. Wer schon einmal damit gearbeitet hat, findet sich sofort zurecht – und ein späterer Umzug zu einem anderen cPanel-Hoster fällt leichter.
- Support rund um die Uhr: Der Anbieter gibt an, jederzeit per Telefon und Chat erreichbar zu sein. Der Haken für deutsche Nutzer: Gearbeitet wird auf Englisch.
- Dollar plus Mehrwertsteuer: Der Anbieter rechnet in US-Dollar ab und schreibt ausdrücklich, dass die Umsatzsteuer nicht im beworbenen Preis enthalten ist. Für deutsche Kunden kommen 19 % obendrauf, was am Ende vom Konto geht, hängt zusätzlich am Kurs Ihrer Karte.
- Serverstandort USA: Wer aus Datenschutzgründen europäische Rechenzentren braucht, vergleicht besser mit deutschen Hostern – dort gibt es zudem Rechnungen in Euro.
Mehr zu Leistung, Bedienung und Support steht im HostGator Testbericht. Für WordPress-Projekte lohnt zusätzlich der Blick auf die WordPress-Anbieter.
So zahlen Sie bei HostGator weniger
Rabatte anderer Anbieter
Drei Alternativen mit europäischen Serverstandorten:
Der Vergleich lohnt vor allem bei Währung und Standort: Hostinger, SiteGround und Bluehost rechnen in Euro ab. Bluehost hat ein ähnliches Modell wie HostGator, nach vorliegenden Angaben aber mit Servern auch in Frankfurt.
Häufig gestellte Fragen zum HostGator Gutschein
Sie brauchen keinen. Der Nachlass hängt an der gewählten Laufzeit und erscheint im Warenkorb. Je länger die Bindung, desto niedriger der Monatssatz – bei 36 Monaten ist er am geringsten. Kürzere Laufzeiten bringen sowohl einen höheren Einstiegs- als auch Verlängerungspreis.
Bei 36 Monaten Laufzeit 3,75 US-Dollar im Monat für Hatchling, 4,50 für Baby und 6,25 für Business. Als Gesamtbetrag sind das 135, 162 beziehungsweise 225 Dollar, jeweils im Voraus. Weil die Mehrwertsteuer gesondert berechnet wird, zahlen Privatkunden in Deutschland rund 161, 193 und 268 Dollar.
Gerechnet gegen den Verlängerungssatz sind es 66 Prozent beim Hatchling-Paket, 73 beim Baby- und 72 beim Business-Paket. Der höchste Nachlass liegt damit nicht im günstigsten Tarif, sondern in der mittleren Stufe – ein Detail, das viele Vergleichsseiten übersehen.
Bei 36 Monaten Verlängerung 10,99 Dollar im Monat für Hatchling, 16,49 für Baby und 21,99 für Business, jeweils ohne Mehrwertsteuer. Aus 135 Dollar für die ersten drei Jahre werden damit rund 396 Dollar für die nächsten, beim Baby-Paket rund 594 statt 162 Dollar.
Zehn im Hatchling-Paket, zwanzig bei Baby und fünfzig bei Business – so steht es auf den Paketseiten des Anbieters. Ältere Vergleiche nennen hier oft unbegrenzte Websites, das war die frühere Struktur. Der Speicher ist entsprechend auf 10, 20 und 50 GB SSD gestaffelt.
Nein, der Traffic ist in allen drei Paketen unbegrenzt. Begrenzt sind dagegen Speicherplatz und die Zahl der Websites. Für eine Seite mit unerwartet vielen Besuchern entstehen damit keine zusätzlichen Kosten – wohl aber, wenn der Speicher knapp wird.
Für die meisten Baby. Der Aufpreis von 75 Cent im Monat verdoppelt Websites und Speicher – von zehn auf zwanzig Seiten und von 10 auf 20 GB. Über die gesamten 36 Monate sind das 27 Dollar Unterschied, gemessen am Zugewinn wenig.
Der Anbieter gibt an, rund um die Uhr per Telefon und Chat erreichbar zu sein. Einzelne Vergleichsseiten führen den Telefonkontakt erst ab dem Baby-Paket – die Angaben gehen hier auseinander. Sicher ist: Der Support arbeitet auf Englisch, was für viele deutsche Nutzer die größere Hürde darstellt.
Nein, der Anbieter führt keine Europreise und rechnet in US-Dollar ab. Für deutsche Kunden kommen zwei Posten hinzu: die Mehrwertsteuer von 19 Prozent, die der Anbieter ausdrücklich nicht in den beworbenen Preis einrechnet, und je nach Zahlungsmittel eine Fremdwährungsgebühr.
Deutlich mehr. Bei monatlicher Verlängerung nennt der Anbieter nach vorliegenden Angaben 17,59 Dollar für Hatchling, 24,19 für Baby und 30,79 für Business. Kurze Laufzeiten sind damit sowohl beim Einstieg als auch bei der Verlängerung die teuerste Variante.
Der Anbieter gewährt 30 Tage Geld-zurück-Garantie, danach werden keine Erstattungen mehr vorgenommen. Wichtig: Sie gilt nicht für Domain-Gebühren, Einrichtungskosten und Zusatzleistungen. Wer über den Anbieter eine Domain registriert, zahlt bei einer Kündigung eine nicht erstattungsfähige Gebühr von 15 Dollar.
In den USA. Wer aus Datenschutzgründen europäische Rechenzentren benötigt oder auf kurze Wege für deutsche Besucher Wert legt, sollte einen hiesigen Anbieter wählen – dort gibt es zudem Rechnungen in Euro statt in Dollar.
