Sie wollen in Ihrem Ecwid-Shop das elfte Produkt anlegen und merken: Das Paket Starter erlaubt laut Ecwid nur zehn. Venture schafft 100 Produkte, und sobald Ihr Sortiment darüber wächst oder Sie auf Marktplätzen verkaufen wollen, brauchen Sie Business: 58,31 statt 34,51 € im Monat inklusive Mehrwertsteuer.
So steht es auf der Ecwid-Preisseite, alle Preise ohne Steuern: Starter kostet 5 € netto, also 5,95 € im Monat, für bis zu zehn Produkte mit einer company.site-Adresse. Venture kostet 29 € netto bei jährlicher Zahlung, also 34,51 €, für 100 Produkte, Verkauf auf Instagram und Facebook und eine eigene Domain. Business kostet 49 € netto, also 58,31 €, für 2.500 Produkte, Marktplätze, Abos und Großhandelspreise. Unlimited kostet 119 € netto, also 141,61 €, ohne Produktgrenze.
Ecwid by Lightspeed lässt sich per Code-Schnipsel oder Plugin in jede bestehende Website einbauen. Transaktions- oder Einrichtungsgebühren gibt es laut Ecwid in keinem Paket, alle Pakete sind monatlich kündbar. Wer eine Ecwid Alternative sucht, will meist mehr Produkte zum kleineren Preis, einen eigenständigen Shop oder deutsche Rechtstexte aus einer Hand. Dieser Vergleich zeigt acht Shopsysteme und was ein Shop mit 300 Produkten kostet. Alle Details zu Ecwid lesen Sie im Ecwid-Test.
Warum Händler eine Ecwid Alternative suchen
Ecwid ist ein einfacher Einstieg. Drei Punkte führen trotzdem zum Wechsel:
- Produktgrenzen in jedem Paket: Zehn Produkte in Starter, 100 in Venture, 2.500 in Business. Shopify Basic und Wix Core haben keine solche Grenze im Einstieg.
- Wichtige Funktionen erst in Business: Marktplätze, Abos, Großhandelspreise, mehrsprachige Shops und Mitarbeiterkonten gibt es laut Ecwid ab 58,31 € im Monat. Shopware bietet B2B-Funktionen schon in der kostenlosen Community Edition.
- Wenig auf Deutschland ausgerichtet: Preise ohne Mehrwertsteuer, Rechtstexte richten Sie selbst ein. Gambio bringt deutschsprachige Rechtstexte laut Anbieter mit.
Zur Einordnung: Keine Transaktionsgebühr, keine Einrichtungsgebühr, monatlich kündbar und ein Shop, der sich in jede bestehende Website einbauen lässt – das ist für kleine Sortimente eine faire und sehr bequeme Lösung.
Die besten Ecwid Alternativen 2026 im Überblick
Preise laut Anbieter bei jährlicher Zahlung. Euro-Preise brutto, Dollarpreise ohne Steuer.
| Anbieter | Am besten für | Preis ab | Umsatzgebühr | Produktgrenze im Einstieg |
|---|---|---|---|---|
| Ecwid Starter | Vergleichsbasis | 5,95 € | keine | 10 Produkte |
| Shopify | Wachsende Händler | 25 € (36 € monatlich) | 0 % mit Shopify Payments, sonst 2 % | keine |
| WooCommerce | Shops auf WordPress | 0 € plus Hosting | keine | keine |
| Gambio | Händler in Deutschland | 34,51 € (12 Mon.) | keine | laut Paket |
| BigCommerce | Gehostet mit B2B-Funktionen | 29 $ | 0 % oder 2 % je nach Zahlungsanbieter | keine, Umsatzgrenze 30.000 $ |
| JTL Shop | Shop plus Marktplätze | 0 € | keine | 500 Artikel |
| Shopware | Mittelstand, B2B | 0 € (Community) | keine | keine |
| Adobe Commerce | Enterprise | auf Anfrage | laut Vertrag | keine |
| Wix | Website mit Shop | 29,75 € (Core) | keine | laut Paket |
Die 5 besten Ecwid Alternativen im Detail
1. Shopify
⭐ 4,7/5 – eigenständiger Shop ohne Produktgrenze
Shopify ist der naheliegende nächste Schritt, wenn aus dem eingebauten Shop ein eigenständiger Shop werden soll: Themes, großer App-Markt, Verkauf auf Marktplätzen und in sozialen Netzwerken. Basic kostet laut Shopify 25 € im Monat bei jährlicher Zahlung, 36 € monatlich, ohne Produktgrenze.
Mit Shopify Payments fällt keine zusätzliche Transaktionsgebühr an. Nutzen Sie einen anderen Zahlungsanbieter, behält Shopify im Paket Basic 2 % jedes Umsatzes ein, das ist der größte Unterschied zu Ecwid. Einen Shop in eine bestehende Website einzubauen, ist mit Shopify möglich, aber weniger bequem. Mehr im Shopify-Test.
- Produkte: Keine Grenze im Einstieg.
- Apps: Sehr großer App-Markt.
- Gebühr: 2 % ohne Shopify Payments.
- Einbau: Weniger bequem in fremde Websites.
2. WooCommerce
⭐ 4,4/5 – Shop direkt in WordPress
WooCommerce ist die Wahl, wenn Ihre Website ohnehin auf WordPress läuft: Der Shop wird Teil der Seite statt eines eingebetteten Widgets. WooCommerce ist quelloffen und kostenlos, eine Umsatzgebühr gibt es nicht. Laut WooCommerce-Preisseite kosten Erweiterungen meist 29 bis 299 $ im Jahr je Erweiterung.
Produktgrenzen gibt es nicht, und Rechtstexte für Deutschland ergänzen Sie mit Plugins wie Germanized. Dafür sind Sie für Hosting, Updates und Sicherheit selbst verantwortlich, und die Einrichtung dauert länger als bei Ecwid. Mehr im WooCommerce-Test.
- Produkte: Keine Grenze.
- Integration: Shop als Teil von WordPress.
- Wartung: Updates selbst.
- Einrichtung: Aufwendiger.
3. Gambio
⭐ 4,2/5 – gehostet und auf Deutschland ausgerichtet
Gambio aus Bremen richtet sich an Gewerbetreibende im deutschsprachigen Raum. Die Cloud-Version übernimmt Hosting und Updates, der Server steht in Deutschland, deutschsprachige Rechtstexte und Support gehören laut Anbieter dazu. Starter kostet 29 € zuzüglich Mehrwertsteuer, also 34,51 € im Monat bei zwölf Monaten Laufzeit.
Damit kostet Gambio Starter genauso viel wie Ecwid Venture, ist aber ein eigenständiger Shop mit Fokus auf deutsche Händler. Eine Umsatzgebühr gibt es nicht. Einen Shop in eine bestehende Website einzubauen, ist bei Gambio nicht vorgesehen. Mehr im Gambio-Test.
- Recht: Deutsche Rechtstexte laut Anbieter.
- Support: Auf Deutsch.
- Einbau: Kein Widget für fremde Websites.
- Laufzeit: 12 Monate für den Bestpreis.
4. BigCommerce
⭐ 4,0/5 – gehostet mit B2B-Funktionen
BigCommerce ist eine gehostete Plattform mit Kundengruppenpreisen und Anbindungen an Marktplätze, die bei Ecwid erst ab Business verfügbar sind. Laut BigCommerce kostet Core 29 $ im Monat bei jährlicher Zahlung, ohne Produktgrenze, aber mit einer Umsatzgrenze von 30.000 $ in zwölf Monaten.
Über PayPal, Stripe, Klarna oder Adyen fällt keine Gebühr an, andere Zahlungsanbieter wie Mollie kosten laut BigCommerce seit Juni 2026 bis zu 2 % des Umsatzes. Wächst der Umsatz, stuft BigCommerce automatisch auf Growth für 79 $ hoch. Deutsche Rechtstexte richten Sie selbst ein. Mehr im BigCommerce-Test.
- Produkte: Keine Grenze.
- B2B: Kundengruppenpreise eingebaut.
- Gebühr: Bis 2 % bei manchen Anbietern.
- Umsatz: Hochstufung ab 30.000 $.
5. JTL Shop
⭐ 3,7/5 – Shop, Warenwirtschaft und Marktplätze
JTL Shop richtet sich an Händler, die zusätzlich auf Marktplätzen wie Amazon oder eBay verkaufen. Laut JTL enthält das kostenlose Paket JTL Start Warenwirtschaft mit unbegrenzt vielen Nutzern, einen Basis-Shop mit bis zu 500 Artikeln und den Verkauf auf über 30 Marktplätzen ohne Zusatzlizenz.
Damit bekommen Sie kostenlos mehr Artikel als bei Ecwid Venture. Advanced mit unbegrenzten Artikeln kostet 99 € netto, also 117,81 € im Monat bei Jahresvertrag. Die Einrichtung ist deutlich aufwendiger als bei Ecwid, oft hilft ein JTL-Servicepartner. Mehr im JTL-Shop-Test.
- Marktplätze: Über 30 ohne Zusatzlizenz.
- Kostenlos: 500 Artikel inklusive.
- Einrichtung: Deutlich aufwendiger.
- Advanced: 117,81 € brutto im Monat.
Weitere Ecwid Alternativen im Kurzüberblick
6. Shopware
Shopware aus Schöppingen bietet mit der Community Edition ein quelloffenes, lizenzkostenfreies Shopsystem ohne Umsatzgebühr, mit starken B2B-Funktionen. Sie betreiben es auf eigenem Hosting, ab 1 Mio. € Bruttowarenwert im Jahr verlangt Shopware einen bezahlten Plan. Mehr im Shopware-Test.
7. Adobe Commerce
Adobe Commerce, früher Magento, ist die Enterprise-Lösung für sehr große Kataloge, komplexe B2B-Abläufe und individuelle Entwicklung. Die Preise gibt Adobe nur auf Anfrage heraus. Für Händler, die von Ecwid kommen, ist Adobe Commerce in der Regel zu groß. Mehr im Adobe-Commerce-Test.
8. Wix
Wix verbindet Website-Baukasten und Shop, statt einen Shop in eine bestehende Seite einzubauen. Verkaufen ist laut Wix ab Core für 29,75 € im Monat inklusive Mehrwertsteuer möglich, eine Umsatzgebühr verlangt Wix nicht. Für große Sortimente oder B2B ist Wix weniger geeignet. Mehr im Wix-Test.
Ecwid vs. Alternativen: Was ein Shop mit 300 Produkten kostet
Kleinstes passendes Paket für 300 Produkte, ein Jahr, ohne Gebühren des Zahlungsanbieters. Euro-Preise brutto, Dollarpreise ohne Steuer:
| Lösung | Ein Jahr | Umsatzgebühr | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Ecwid Business | 699,72 € | keine | Venture reicht nur bis 100 Produkte |
| Shopify Basic | 300 € | 0 % mit Shopify Payments, sonst 2 % | keine Produktgrenze |
| BigCommerce Core | 348 $ | 0 % oder 2 % je nach Anbieter | bis 30.000 $ Umsatz |
| Wix Core | 357 € | keine | Website und Shop |
| Gambio Starter | 414,12 € | keine | Produktgrenze laut Paket |
| JTL Start | 0 € | keine | bis 500 Artikel |
| WooCommerce | Hosting und Erweiterungen | keine | keine Produktgrenze |
Das Ergebnis: Ab 101 Produkten wird Ecwid deutlich teurer, weil Sie Business brauchen. Shopify, BigCommerce, Wix und Gambio kosten bei 300 Produkten rund die Hälfte. Wer nur wenige Produkte verkauft, bleibt mit Ecwid Starter oder Venture dagegen sehr günstig. Weitere Anbieter finden Sie im Vergleich der WordPress-Anbieter.
Welche Ecwid Alternative passt zu Ihnen?
- Sie wollen einen eigenständigen Shop ohne Produktgrenze: Shopify.
- Ihre Website läuft auf WordPress: WooCommerce.
- Sie verkaufen vor allem in Deutschland: Gambio.
- Sie brauchen B2B-Preise im Einstieg: BigCommerce.
- Sie verkaufen auch auf Marktplätzen: JTL Shop.
- Sie bleiben bei Ecwid: Aktuelle Angebote finden Sie im Ecwid-Gutschein.
So wechseln Sie von Ecwid
Fazit: Kleines Sortiment oder eigener Shop?
- Ecwid: Starter 5,95 € für zehn Produkte, ab 101 Produkten Business für 58,31 €.
- Eigenständiger Shop: Shopify.
- WordPress-Website: WooCommerce.
- Deutscher Markt: Gambio.
- Marktplätze: JTL Shop.
Häufig gestellte Fragen zu Ecwid Alternativen
Für einen eigenständigen Shop ohne Produktgrenze ist Shopify die beste Wahl. WooCommerce passt, wenn Ihre Website auf WordPress läuft, Gambio für den deutschen Markt. JTL Shop eignet sich für Händler mit Marktplätzen. Klären Sie zuerst, wie viele Produkte Sie verkaufen und ob der Shop in Ihre Website eingebaut bleiben soll.
Laut Ecwid kosten die Pakete ohne Steuern 5 Euro für Starter, 29 Euro für Venture, 49 Euro für Business und 119 Euro für Unlimited im Monat bei jährlicher Zahlung. Mit 19 Prozent Mehrwertsteuer sind das 5,95, 34,51, 58,31 und 141,61 Euro. Bei jährlicher Zahlung sparen Sie laut Ecwid rund 16 Prozent. Alle Pakete sind monatlich kündbar.
Laut Ecwid erlaubt Starter zehn Produkte, Venture 100 Produkte und digitale Güter, Business 2.500 Produkte und Unlimited beliebig viele. Wer mehr als 100 Produkte verkauft, braucht also mindestens Business. Shopify, WooCommerce und BigCommerce haben im Einstieg keine Produktgrenze. Zählen Sie Ihre Produkte und Varianten vor der Wahl des Pakets genau.
Nein. Laut Ecwid gibt es in keinem Paket Transaktions- oder Einrichtungsgebühren, auch Bandbreite und Speicher kosten nichts extra. Sie zahlen nur die Gebühren Ihres Zahlungsanbieters. Bei Shopify fallen ohne Shopify Payments 2 Prozent an, bei BigCommerce bis zu 2 Prozent für nicht gelistete Anbieter. Prüfen Sie die Gebühren Ihres Zahlungsanbieters vorab genau.
Auf der aktuellen Preisseite zeigt Ecwid keinen kostenlosen Tarif mehr, das kleinste Paket Starter kostet 5 Euro ohne Steuern. Kostenlos starten können Sie mit JTL Start bis 500 Artikel oder mit WooCommerce, wo Sie nur Hosting zahlen. Shopify bietet eine kurze Testphase. Für einen eigenen Shop mit Domain brauchen Sie meist ein Bezahlpaket. Testen Sie vorher in Ruhe.
Laut Ecwid ab Business, das 49 Euro ohne Steuern im Monat bei jährlicher Zahlung kostet. Dort gibt es auch Abos, Großhandelspreise, mehrsprachige Shops und zwei Mitarbeiterkonten. Instagram und Facebook sind ab Venture möglich. JTL Start bietet über 30 Marktplätze kostenlos. Rechnen Sie den Aufpreis gegen Ihren erwarteten Umsatz auf Marktplätzen genau durch.
Gambio bringt laut Anbieter deutschsprachige Rechtstexte und Support mit, die Server stehen in Deutschland. Auch Shopware und JTL kommen aus Deutschland. Bei Shopify, BigCommerce und WooCommerce ergänzen Sie Rechtstexte und Pflichtangaben per App oder Plugin, etwa über einen Rechtstexte-Dienst. Lassen Sie Ihre Texte im Zweifel von einem Fachanwalt oder Händlerbund prüfen.
Bei WooCommerce wird der Shop Teil Ihrer WordPress-Seite. Shopify erlaubt Kaufknöpfe auf anderen Websites, ist aber auf einen eigenständigen Shop ausgelegt. Gambio, Wix und BigCommerce sind eigenständige Shops oder Websites. Wollen Sie unbedingt ein eingebautes Widget, bleibt Ecwid die bequemste Lösung. Prüfen Sie, welche Lösung technisch zu Ihrer Seite passt.
Exportieren Sie Produkte, Kunden und Bestellungen als CSV und importieren Sie sie in das neue System. Richten Sie Zahlung, Versand und Rechtstexte neu ein, testen Sie eine Bestellung, entfernen Sie das Ecwid-Widget und leiten Sie alte Produktadressen per 301 weiter. Planen Sie für Tests ausreichend Zeit ein, besonders bei vielen Varianten.
Nicht immer vollständig. Viele Systeme übernehmen Produkte und Kunden gut, die Bestellhistorie aber nur teilweise oder per kostenpflichtiger App. Exportieren und archivieren Sie alle Bestellungen vor dem Wechsel, auch wegen der Aufbewahrungspflichten für Ihre Buchhaltung. Speichern Sie Rechnungen zusätzlich als PDF-Datei, damit sie auch ohne altes System dauerhaft lesbar bleiben.
Ändern sich Produktadressen, richten Sie 301-Weiterleitungen von allen alten auf die neuen Adressen ein und reichen die neue Sitemap in der Google Search Console ein. Kurzfristige Schwankungen sind normal. Ohne Weiterleitungen verlieren Sie bestehende Rankings dauerhaft. Prüfen Sie die Seite danach regelmäßig in der Search Console auf Fehler und fehlende Seiten.
Wenn Sie bis zu 100 Produkte verkaufen, den Shop in eine bestehende Website einbauen wollen und keine Marktplätze brauchen. Dann ist Ecwid ohne Transaktionsgebühren und monatlich kündbar eine bequeme Lösung. Ein Wechsel lohnt vor allem bei größeren Sortimenten oder für deutsche Rechtstexte aus einer Hand. Testen Sie Alternativen vorher in Ruhe.
