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Taifun

Tropische Wirbelsturme werden in Ost- und Südostasien als Taifune bezeichnet. Die Wetterphänomene entstehen durch mächtige Tiefdruckgebiete.

Taifun Istockphoto

Taifune werden tropische Wirbelstürme genannt, die über Südost- und Ostasien hinwegfegen und über dem Pazifik zwischen dem 10. und 20. Breitengrad entstehen.

Das Meerwasser muss für einen Taifun über 26,5 Grad Celsius warm sein. Über dem offenen Meer bilden sich große Mengen Wasserdampf, die schnell nach oben steigen und kondensieren. Durch die freigesetzte Energie bewegt sich die warme Luft weiter empor. Hoch aufgetürmte Gewitterwolken entstehen. In das darunterliegende Tiefdruckgebiet fließen immer mehr Luftmassen, die durch die Corioliskraft in Rotation versetzt werden. Taifune entwickeln sich zu riesigen rotierenden Säulen. Bis zu zweieinhalb Billionen Tonnen Wasser kann ein Taifun in seiner Wolkensäule täglich befördern. Eindrucksvoll ist das wolkenlose Auge im Mittelpunkt eines Taifuns. Hier ist es windstill.

Jedes Jahr verursachen Taifune erhebliche Zerstörungen und Schäden. Oft sind viele Todesfälle zu beklagen. Gefahr droht nicht nur durch die enormen Windstärken, sondern auch durch die heftigen Regenfälle, die zu Überschwemmungen führen oder Berghänge ins Rutschen bringen. Die tropischen Wirbelstürme im Nordwestpazifik besitzen im Vergleich zu Hurrikanen in Südamerika oder Zyklonen im Indischen Ozean die höchsten Windstärken und größten Durchmesser. So spricht zum Beispiel das Joint Typhoon Warning Center in Hawaii ab 241 km/h von einem Super-Taifun. Eine Schneise der Verwüstung hinterließ 1975 in China der Taifun Nina. Staumauern brachen ein, in den haushohen Flutwellen ertranken etwa 100.000 Menschen.

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