RTL.de
TV
GZSZ
Alles was zählt
Dschungelcamp
Der Bachel
DSDS
Now
Themen und Personen

Ratte

Ratten sind Nagetiere der Familie Langschwanzmäuse. Sie haben gemeinhin ein schlechtes Image, unter anderem als Verbreiter von Krankheitserregern.

Ratte Istockphoto

Ratten gehören zur Überfamilie der Mäuseartigen. Die Nagetiergattung umfasst ungefähr 65 verschiedene Arten, welche ursprünglich vor allem in Südostasien und Australien beheimatet waren. Sie leben meist in Gruppen mit ungefähr 60 Tieren und erkennen andere Gruppenmitglieder am Geruch.

Das Verbreitungsgebiet der Ratten hat sich kontinuierlich ausgedehnt. Sie werden als Kulturfolger bezeichnet, was bedeutet, dass sich die Tiere an den Menschen gewöhnt haben und in dessen Nähe leben. Ursprünglich waren die scheuen Ratten in Wäldern und in gebirgigen Gegenden beheimatet. Die Nager leben jedoch auch in urbanen Siedlungsgebieten und vermehrt in landwirtschaftlich genutzten Regionen, in denen sie ein reichhaltiges Nahrungsangebot vorfinden.

Ratten werden als Schädlinge betrachtet, was sich auch im menschlichen Sprachgebrauch niederschlägt. Begriffe wie Rattenloch oder Rattenschwanz beschreiben negative Dinge. Ratten verursachen tatsächlich Schäden in der Landwirtschaft. Zudem sind sie in urbanen Räumen ein Problem, da sie Gebäude beschädigen können. Dies geschieht vor allem, wenn sie Rohre und Leitungen zur Fortbewegung nutzen. Zudem sind sie eine Spezies, welche mehr als 70 Krankheiten auf den Menschen übertragen kann. Diese Krankheiten bezeichnet man auch als Zoonosen.

Dennoch darf nicht vergessen werden, dass einzelne Arten vom Ausstreben bedroht sind. Sie werden, wie andere Tierarten auch, durch den Menschen verdrängt und können sich nicht wie andere an die neuen Lebensbedingungen als Kulturnachfolger des Menschen anpassen.

Weitere Informationen rund um das Thema Ratten können Sie bei RTL.de nachlesen.