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IWF

IWF ist die Abkürzung für den Internationalen Währungsfonds der Vereinten Nationen. Er wurde 1944 gegründet.

IWF Istockphoto

Der IWF (Internationaler Währungsfonds) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, die Ländern bei Zahlungsschwierigkeiten Kredite gewährt.

Über die Gründung des Internationalen Währungsfonds wurde im Juli 1944 während einer Konferenz im US-amerikanischen Bretton Woods entschieden. Zeitgleich wurde die eng verbundene Weltbank ins Leben gerufen.

Die Aufgabenschwerpunkte des Internationalen Währungsfonds haben sich über die Zeit verschoben. Bis Anfang der 1970er Jahre überwachte der IWF mit Sitz in Washington das System der festen Wechselkurse. Auch nach dem weitgehenden Abbau fester Wechselkurse soll der IWF die Stabilität des internationalen Finanzsystems stärken und die globale Zusammenarbeit in der Währungspolitik unterstützen. Des Weiteren soll das Wachstum des Welthandels erleichtert werden. Eine wesentliche Aufgabe besteht zudem in der Gewährung von Krediten an Mitgliedsländer, die unter einer Währungs- und Finanzkrise leiden. Es gibt zudem Kredite, die wenig entwickelten Ländern zur Verfügung gestellt werden, um dort die Armut zu bekämpfen.

Das oberste Gremium ist der Gouverneursrat, in dem alle Mitglieder vertreten sind. Die Anzahl der beteiligten Staaten beträgt dabei mehr als 180. Ihr Stimmrecht orientiert sich an ihrem Kapitalanteil. Zur Beschlussfassung wird eine Mehrheit von 85 Prozent bei der Stimmen benötigt.

Geleitet wird der IWF vom sogenannten Exekutivdirektorium. Als weiteres Entscheidungsgremium fungiert ein internationaler Währungs- und Finanzausschuss. Darüber hinaus gibt es einen Entwicklungsausschuss sowie das IWF-Verwaltungsgericht.

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