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CIA

Die Central Intelligence Agency (kurz: CIA) ist der Auslandsgeheimdienst der USA. Durch verdeckte Operationen nimmt die Behörde u.a. politischen Einfluss.

CIA picture alliance / dpa

Die CIA ist der Auslandsgeheimdienst der USA und die Abkürzung für Central Intelligence Agency. Ihr Hauptsitz liegt in Langley in Virginia. Die CIA wurde 1947 gegründet und hatte im Jahr 2016 über 21.500 Mitarbeiter. Bis zum Koreakrieg war die CIA auch für militärische Einsätze hinter den feindlichen Linien zuständig.

Die CIA leitete in den 1970er Jahren zahlreiche verdeckte Operationen in Vietnam, Laos und Kambodscha. Im gleichen Zeitraum unterstützte sie mit geheimen Einsätzen Militärputsche in verschiedenen Ländern Südamerikas. Am bekanntesten ist die Beteiligung der CIA am Militärputsch in Chile (1973). Der Geheimdienst hatte außerdem während des Kalten Krieges viele verdeckte Einsätze in Staaten hinter dem Eisernen Vorhang.

1990 gelangten bei der Aktion Rosewood die Rosenholz-Dateien in die Hände von CIA-Agenten. Die 350.000 Dateien enthielten die Namen vieler DDR-Spione. 13 Jahre später wurden die Dateien der Bundesrepublik Deutschland übergeben.

2001 führte die CIA erstmals Drohnenangriffe durch, deren Ziel es war, Islamisten in Pakistan und Afghanistan zu töten. Solche und andere Aktivitäten des Geheimdienstes führten immer wieder zu Kritik. Die CIA soll außerdem weltweit eine Reihe von Geheimgefängnissen betreiben. Des Weiteren wurde ihr in den 1970er Jahren einige Male eine Verstrickung in den Drogenhandel nachgewiesen.

Die CIA ist außerdem ein beliebtes Motiv in US-amerikanischen Filmen, vor allem in Krimis und Thrillern.

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