Alex Zanardi war ein Marathonmensch des Willens.
Dieser Unfall, den er nur durch ein Wunder überlebt hat, hat etwas in ihm ausgelöst. Ein Kampf, ein Willen, Ein Mut. Ein Lebensmut, es sich selber zu zeigen. Wenn nichts mehr geht, dann geht etwas. Zanardi, das war immer einer mit einem verschmitzten Lächeln, mit einem Optimismus, mit einer Sonne in seinem Herzen und in seinem Gesicht, die einem selber, wenn man ihm begegnet ist, immer gezeigt haben:
Was jammerst du eigentlich rum? Warum glaubst du, dass es dir schlecht geht? Warum meinst du, dass deine Probleme nicht gelöst werden können? Alles weg. Wenn man Zanardi getroffen hat und diesen unbändigen Willen zu leben, es sich und dem Schicksal zu zeigen, wenn man das gemerkt hat. Und das hat er mit jeder Faser seines Körpers und vor allen Dingen eben mit diesem unverwechselbaren Optimismus in seinem Gesicht, was ein Zeichen der Stärke war. Das hat er damit auch ausgedrückt.
Und er hat ganz viele Menschen, Millionen Menschen inspiriert. Nicht nur, weil er Goldmedaillen bei Olympischen Spielen auch als Behindertensportler geholt hat, sondern weil er ganz einfach immer gezeigt hat Es geht etwas. Du musst es nur wollen. Und Zanardi hat dann oftmals auch hier an seinem Köpfchen gezeigt und gesagt: Das zieht dein Kopf, dein Verstand, dein Wille zieht. Und natürlich sein unbändiges Herz, mit dem er trainiert hat. Und das war eine Inspiration letztendlich auch.
Er war ein erfolgreicher Rennfahrer vorher, aber das war er. Danach war nach diesem schweren Unfall. Das war ein Gigant des Willens, der ganz vielen Menschen gezeigt hat. Auch wenn dein Schicksal es schlecht mit dir meint, macht das Beste draus und du schaffst es. Das war Alex Zanardi.