Tänzerinnen auf einer Veranstaltung sind nicht sooo außergewöhnlich, allerdings handelt es sich bei dieser Zusammenkunft um eine Beerdigung!
Wie pietätlos, könnte man jetzt meinen. Aber dass diese leicht bekleideten Damen hier tanzen, ist der eindringliche Wunsch des Verstorbenen.
Winit Woraporn aus Thailand stirbt mit 59 Jahren nach kurzer Krankheit. Der lebenslustige Papa hinterlässt drei Kinder und will neben den Coyote-Tänzerinnen, dass seine Familie am Tag seiner Beerdigung fröhlich ist. Zwar ist es nicht unüblich, dass auf thailändischen Beerdigungen auch Tänze aufgeführt werden und gefeiert wird, um dem Verstorbenen einen „schönen“ Übergang in ein neues Leben zu gestalten. Aber Coyote-Tänzerinnen sind doch speziell, treten sie doch eher in Nachtclubs auf.
„Mein Vater war ein kleiner Playboy. Er war sehr frech, und als er darum bat, dachten wir, er mache einen Scherz. Aber er meinte es ernst, also willigten wir ein, die Tänzerinnen für ihn zu engagieren.“
Außerdem hätte sich die 30-Jährige schuldig gefühlt, dem Wunsch ihres Vaters nicht nachzukommen und ist überzeugt davon, dass es zudem Unglück gebracht hätte. Also tanzen die Damen direkt vor dem Sarg. Und Winits Tochter weiß, dass ihr Vater vom Himmel aus zugesehen hat.
Verwendete Quellen: Newsflare, Bangkok Post, Khaosod English