Sie wäre fast gestorben, fühlte sich jedoch großartig.
Kelly Mifflin entdeckt im April 2024 einen blauen Fleck an ihrem linken Arm. Was harmlos klingt, wird jedoch lebensbedrohlich! Denn plötzlich ist auch eine rote Linie um den Bluterguss. Kelly geht schließlich ins Krankenhaus. Die 25-Jährige hat ein Blutgerinnsel und wird per Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik in Indianapolis geflogen.
„Es handelte sich um ein sehr großes Blutgerinnsel, und sie befürchteten, dass ich es nicht schaffen würde, wenn wir mit einem normalen Krankenwagen fahren würden. Sie dachten, ich würde sterben, bevor wir dort ankommen.“
Kelly wird operiert, um das Gerinsel zu entfernen. Dabei wird bei ihr ein venöses Kompressionssyndrom diagnostiziert, bei dem Nerven oder Blutgefäße im Bereich zwischen Hals und Schulter eingeklemmt werden. Denn das hat bei Kelly die Thrombose verursacht.
„Bei mir lag es an meiner anatomischen Besonderheit im Bereich des Thoraxausgangs, wo sich mein Schlüsselbein und meine erste Rippe so eng kreuzen, dass ich jedes Mal, wenn ich meinen linken Arm hob, die Blutzufuhr zu meinem Arm unterbrach.“
Am nächsten Tag folgt die zweite OP, in der ihr die oberste Rippe entfernt wird, damit die Blutzufuhr nicht mehr unterbrochen wird. Einen Tag erleidet sie dann einen Herzinfarkt und muss weitere sieben Tage im Krankenhaus bleiben. Ein Jahr später erleidet Kelly während ihrer zweiten Schwangerschaft erneut ein Blutgerinnsel. Sie muss sofort operiert werden. Jetzt muss sie zweimal täglich Blutverdünner einnehmen.
„Meine Geschichte ist noch nicht zu Ende, und ich danke Gott, dass er mich hier behalten hat und ich bei meiner Familie und meinen Freunden sein kann.“
Kelly will anderen Menschen Mut machen und mit ihren Erlebnissen zeigen, dass es sich immer lohnt zu kämpfen.
Verwendete Quellen: SWNS, tiktok/@kelmifflin, Newsflare