Am späten Abend erreicht das Lastschiff den gestrandeten Buckelwal vor der Insel Poel. Bis zuletzt wurde noch an einer Schwimmrinne für das Tier gearbeitet.
Kirsten Tönnies, Tierärztin: "Jetzt nutzen wir diesen Kanal, dass er sozusagen selbstständig da durchschwimmt, von uns unterstützt. Das ist etwas, was die Walretter häufiger gemacht haben. Für uns hier wird das eine spannende Geschichte werden."
Anschließend soll der Wal in einem absenkbaren Lastkahn samt Wasser in die Nordsee gebracht werden, wie in diesem KI-Biild zu sehen. Zwar habe sich der Zustand des Wals zuletzt wieder gebessert, doch es bleibt ein schwieriges Projekt. Und die Zeit drängt. Denn die Helfer der DLRG, die bei der privaten Initiative unterstützen, wollen morgen abreisen.
Oliver Bartelt, DLRG: "Wir befinden uns nicht im Katastrophenschutzeinsatz, sondern wir sind hier ehrenamtlich. Mittlerweile haben alle bei uns zwei Wochen Urlaub genommen und viele kommen mit Überstunden."
Mehrere Fachleute kritisieren das Vorhaben ohnehin. Das Deutsche Meeresmuseum etwa empfiehlt stattdessen, dem Wal die größtmögliche Ruhe zu lassen.