Ginge es nach dem Willen des US-Präsidenten, soll hier bald die amerikanische Flagge wehen. Als Schutz vor Russland und China, die in der Arktis immer aggressiver auftreten. Trump soll sogar schon Invasionspläne in Auftrag gegeben haben. Den Grönlandern macht das Angst.
„Er ist etwas verrückt und er kann tun, was immer er will.“
„Ich habe Angst davor, dass das die Nato-Allianz zerbrechen wird."
„Es ist mein Zuhause. Und er will es einfach nur wegen des Geldes."
Wobei Trump immer wieder betont hat, es gehe ihm um die Sicherheit und da stimmt ihm der Bundeskanzler – gerade auf Indien-Reise – zu: „Wir sprechen innerhalb der NATO über Grönland. Wir teilen die amerikanischen Besorgnisse, dass dieser Teil Dänemarks besser geschützt werden muss. Ich hoffe, dass wir da zu einer einvernehmlichen Lösung innerhalb der NATO kommen, darum bemühen sich die Außenminister, der deutsche Außenminister ist zu Gesprächen in Washington."
Nur Trump will mehr: „Ich könnte sofort eine Menge Soldaten dorthin schicken, wenn ich wollte. Aber man braucht mehr als das. Man braucht Eigentum. Man braucht einen Titel, wie man in der Immobilienbranche sagt.“
Würde den USA Grönland gehören, würden ihnen auch die Bodenschätze gehören, die unter der schmelzenden Eisschicht Grönland liegen: Gold, Uran, Erdgas, Erdöl und seltene Erden.
Nur für die Menschen in Grönlands Hauptstadt Nuuk steht fest: Grönland steht nicht zum Verkauf.