Zentimeter für Zentimeter durchkämmen die mehr als 60 Einsatzkräfte das Bergstück. Denn unter den Schneemassen vermuten die Retter zunächst weitere Verschüttete. Wenige Stunden zuvor sind 25 Skitourengeher auf dem Berg Oeversee unterwegs. Gegen 12:00 erfasst eine Lawine die Wintersportler auf 2004 100 Meter Höhe. Die meisten von ihnen werden zum Glück nur von den Schneemassen gestreift. Zudem sollen sie Lawinen verschütteten Suchgeräte bei sich haben. Ein entscheidender Vorteil im Kampf gegen die Zeit.
Wenn man von der Lawine erfasst wird und die Lawine dann zum Stillstand kommt , dann hat man ungefähr zehn Minuten , um noch eine gute Überlebenschance zu haben .
In dieser Saison kamen in Europas Gebirgen bereits mindestens 127 Menschen durch Lawinen ums Leben der zweithöchste Wert in den vergangenen zehn Jahren . Das könnte nicht nur am Klimawandel , sondern laut Experten auch am Altschneeproblem liegen .
Das heißt , dass weiter unten , tiefer in der Schneedecke schwache , instabile Schichten liegen . Und wenn da der Schnee , der oben drüber liegt , Wenn man da jetzt einen großen Gewichtseintrag drauf bringt , dann können tief in der Schneedecke diese schwachen Schichten brechen und dann können dadurch Lawinen zustande kommen .
Was genau die Lawine in Südtirol ausgelöst hat , ist noch unklar . Neben den Todesopfern gibt es laut RTL Informationen mindestens zwei Leicht und drei Schwerverletzte .