„Diese ganzen würde ich mal sagen Laberei, Held, Superman, dies das das will ich nicht hören. Es könnte viel passieren, aber in diesem Moment habe ich nur gedacht, er muss gestoppt werden."
Er sitzt in seinem Taxi und wartet gerade auf Fahrgäste. Dann ist er plötzlich hautnah dabei, als Jeffrey K. mit seinem Auto durch eine Menschenmenge in einer Fußgängerzone in Leipzig rast. Er reagiert sofort und rennt zum Auto des Täters.
„Da habe ich sofort reagiert, die Tür aufgemacht und ihn vom Auto rausgezogen. Direkt lag er auf seinem Bauch habe ich seine Hände nach hinten, seinen Rücken hinten gemacht und mit meinem Knie quasi auf seinem Rücken ihn festgestellt."
Der Taxifahrer hält den Amokfahrer so lange fest, bis die Polizei ihm Handschellen anlegt. Über seinen mutigen Einsatz hat er nicht lange langgedacht.
„Ich wusste nicht, ob er eine Waffe dabei gehabt hat oder ein Messer. Es könnte viel passieren, aber in diesem Moment habe ich nur gedacht, er muss gestoppt werden."
Zwei Menschen sterben bei der Amokfahrt, zwei werden schwer verletzt, weitere Menschen leicht. Einer von ihnen ist Christian – ein Freund von Edward Ramirez. Er wollte mit seinem Kumpel nur in der Innenstadt shoppen, aber dieser Ausflug endete für beide fast tödlich.
„In dem Moment dachte ich, Christian sei tot, weil er einen Moment lang völlig regungslos dalag. Seine Augen waren geöffnet, aber sein Körper wirkte wie gelähmt, und erst danach fing er an zu zucken."
Ein traumatisches Erlebnis was alle Beteiligten so schnell nicht vergessen werden.